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Blackjack – offline und online beliebt

Heute ist Blackjack nicht nur eines der Glücksspiele, dass zu den meist gespielten weltweit gehört, sondern das Kartenspiel schaut auf eine lange Geschichte zurück. Das recht unkomplizierte Kartenspiel wird seit rund 300 Jahren gespielt und damit ist es nicht verwunderlich, dass sich in dieser Zeit nicht nur interessanten Geschichten und Fakten ergaben. Wer Blackjack im Casino spielen möchte, der sollte sich auf jeden Fall mit dem Spiel vertraut machen. Auch wenn die Regeln recht unkompliziert sind, so gibt es dennoch einiges zu beachten. Denn nicht ohne Grund verlieren viele Spieler beim Blackjack.

Woher stammt der Name Blackjack?

Das Spiel wurde in den USA unter dem Namen Blackjack bekannt, da dort ein zusätzlicher Bonus für jede Hand mit Pik As (Black/Schwarz) und Pik Bube (Jack) gegeben wurde. Zuvor war das Spiel unter dem Namen „21“ nicht sehr bekannt und rief nur wenig Begeisterung hervor.

Woher stammt die Beliebtheit des Blackjack?

Die Regeln sind sehr einfach zu erlernen und das erleichtert den Einstieg in das Blackjack Spiel. Genau dadurch werden viele Spieler angezogen. Allerdings liegt der wichtigste Grund für die Beliebtheit in dem Unterschied zu den anderen Casinospielen, die rein auf dem Glück basieren, wie die online Spielautomaten oder Roulette. Denn beim Blackjack kann der Spieler durch seine Entscheidungen das Spiel und damit seinen Ausgang beeinflussen. Zudem haben die Spieler die Möglichkeit, eine Strategie aufzubauen.

Beim Blackjack spiel ist die eigene Startkarte und die des Dealers ausschlaggebend. Aufgrund dieser Faktoren entscheidet der Spieler, ob er eine weitere Karte zieht, stehen bleibt, verdoppelt, sein Blatt aufteilt oder eine Insurance in Anspruch nimmt. Genau an dieser Stelle wird es kniffelig. Daher ist es hilfreich, das Blackjack Spiel zu üben, und zwar im kostenlosen Demomodus. In diesem wird ohne eigenes finanzielles Risiko gespielt, wodurch es allerdings auch keinerlei Gewinnauszahlungen gibt. Doch im Demomodus kann der Spieler sich mit allem vertraut machen, um dann später erfolgreich in das Echtgeld-Spiel einzusteigen.

Mit einer Insurance wird statistisch gesehen jedes Mal verloren

Die Blackjack Spieler kennen sie: Die Insurance, zu deutsch „Versicherung“. Beim Spiel gibt es immer wieder die Möglichkeit eine solche abzuschließen. In einigen Casinos wird sogar eine zweite Versicherung angeboten und das auf den Bust des Dealers. Die ursprüngliche Insurance gilt jedoch für den Fall, dass die erste offene Karte des Dealers ein Ass ist und der Spieler sich damit vor einem Blackjack absichert.

Fakt ist allerdings, dass die Chancen für einen Gewinn auf die Versicherung stets schlecht stehen, sofern sie mit den Gewinnchancen des normalen Spiels verglichen. Beim normalen Spiel liegt der Hausvorteil gerade einmal bei 0.475 Prozent, während die Wahrscheinlichkeit, dass die Insurance eintrifft, viel zu gering ist, als das es sich lohnt eine solche abzuschließen. Geht die Nebenwette auf, dann wird die Versicherung im Verhältnis 1:1 ausgezahlt. Mit gleichen Einsatz wie auf das normale Spiel, holt sich der Spieler lediglich den möglichen Verlust aus dem normalen Spiel zurück. Doch es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Dealer einen Blackjack erhält.

Der Dealer handelt stets zum Schluss – was ist der Grund dafür?

Dies ist ebenfalls ein interessanter Fakt, dass der Dealer, der die Bank verkörpert, stets am Schluss handelt. Verantwortlich dafür ist der Hausvorteil, der beim Blackjack besteht. Die Rechnung ist simpel: Überkaufen sich die Spieler vor dem Dealer, geht deren Einsatz in die Bank. Selbst dann wenn sich die Bank selbst überkauft, ist der Einsatz verloren. Das heißt, bevor die Bank spielt, werden die Einsätze der überkauften Spieler eingesammelt.

16: Im gesamten Spiel die schlechteste Hand

Auch beim Blackjack gibt es, wie bei jedem anderen Kartenspiel auch, eine „schlechteste Hand“. Beim Blackjack ist dies die Punktzahl 16. Der Grund ist, dass der Spieler statistisch gesehen sehr schlechte Chancen auf einen Gewinn hat. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Dealer oberhalb dieser Punktzahl landet. Entscheidet sich der Spieler noch eine Karte zu ziehen, dann ist die wahrscheinlich groß, dass er sich überkauft. Nicht umsonst besteht die Regel, dass der Dealer bei 17 Punkten stehen bleiben muss.

Ein letzter interessanter Fakt: Mehrmals wurde Blackjack in seiner Geschichte verboten

Es kam in verschiedenen Ländern einige Male in der Geschichte des Blackjacks dazu, dass das Spiel oder allgemein das Glückspiel verboten wurde. Erstmalig kam es im Jahr 1367 in der Schweiz zu einem Verbot des Glücksspiels. Ein weiteres Verbot, das sogar Spuren hinterlassen hat, wurde in den frühen 1990er Jahren im US-amerikanischen Bundesstaat Nevada ausgesprochen. Schon damals galt Las Vegas als die Hochburg des Glücksspiels und damit war das Verbot ein heftiger Schlag für die Stadt. Die Teilnahme am Glücksspiel war gesetzlich im Jahr 1910 bereits verboten worden, doch das Gesetz hielt nicht lange an, das Geld in der Staatskasse fehlte. Schnell wurde bemerkt, dass das Glücksspiel sich nur in den Untergrund verlegt hatte. 1931 wurde realisiert, dass das illegale Glücksspiel selbst zu verantworten war und so wurde das Verbot unter strengen Auflagen wieder aufgelöst.

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