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Börsenturbulenzen: Konrad Hummler gibt sich optimistisch

Konrad Hummler, ehemaliger Wegelin-Privatbankier und mittlerweile VR-Präsident der Private Client Bank, äussert sich optimistisch zur Lage an den Finanzmärkten: «Ich habe in den Verwerfungen Ende Jahr eine gewisse Robustheit des Marktes erkannt.» Es sei zuletzt «viel Lärm» zu hören gewesen, «der so laut war, dass die fundamentale Verfassung der Weltwirtschaft nicht mehr hörbar war». Es gehe vielen Unternehmen gut.

Auch das schwächere Wirtschaftswachstum in China beunruhigt Hummler nicht. China werde sich mit den USA im Handelskonflikt einigen, China könne sich gut anpassen. «Die chinesische Wirtschaft kann viel mehr auffangen, als wir meinen. Insofern bin ich nicht zu nervös, was die Entwicklung angeht.» Mit Blick auf die Geldpolitik und das Agieren der SNB sagte Hummler: «Uns muss klar sein, dass wir uns in der Schweiz im Schlepptau der Europäischen Zentralbank befinden und abhängig davon sind, wie sich der Euro entwickelt.» Die SNB werde ihre Politik so bald nicht ändern. «Ich rechne nicht mit irgendwelchen Schockmassnahmen in der jetzigen Situation.» Den Entscheid der SNB, der Schweizer Exportindustrie zu helfen, könne man kritisieren. «Aber wovon würde die Schweiz sonst leben, wenn nicht von ihrer Exportbranche?»

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