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Bosch hat große Pläne für seine Chip-Sparte

Bosch geht davon aus, dass Chips für die Autoindustrie immer wichtiger werden. "Wir sehen einen Boom der Halbleiter. Ihre Bedeutung nimmt mit der Elektromobilität und den automatisierten Fahrfunktionen zu", sagte Dirk Hoheisel, Chef der Chip-Sparte von Bosch, dem "Handelsblatt". In Dresden begannen im März die Bauarbeiten für eine neue Fabrik, in die der Autozulieferer eine Milliarde Euro investiert. Selbst in konservativen Szenarien werde sich das Werk schnell füllen, sagte der Manager. Damit meint er: Der Neubau lohnt sich auch dann, wenn Verbrennungsmotoren in herkömmlichen, von Menschen gesteuerten Fahrzeugen weiter für den größten Teil der Umsätze sorgen. Sollte sich hingegen das elektrische und autonome Fahren durchsetzen, dürfte die Fabrik sogar bald an Grenzen stoßen. Bosch ist der weltgrößte Hersteller von Sensoren für Autos. Sie sind ein wichtiger Teil aller Fahrassistenten. Bislang betreibt Bosch zwei Chipwerke in Reutlingen. Bosch baut die Halbleiter in Motorsteuerungen ein, auch für Airbags und Antiblockiersysteme sind sie unerlässlich. In drei Jahren sollen die ersten Chips das neue Werk in Dresden verlassen. Hoheisel rechnet damit, dass eine weitere Fabrik im nächsten Jahrzehnt nötig wird: "In sieben, acht Jahren wird sich möglicherweise wieder die Frage nach einem Standort stellen."

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