Boxcryptor 660x330 - Boxcryptor - ein Fallschirm für die Cloud

Boxcryptor – ein Fallschirm für die Cloud

Bringen wir es gleich von Beginn an auf den Punkt: Es wäre genauso sinnvoll, das Internet nicht zu verschlüsseln, wie sein Haus nicht zu verschließen. Mit einer Verschlüsselung wird für Sicherheit gesorgt und gibt es keine Sicherheit, dann ist niemand bereit zu vertrauen. Vor allem die Clouddienste setzen auf moderne Verschlüsselungsverfahren, oder?

Cloud-Dienste: praktisch und oft kostenlos

Unternehmen werden bei der Migration von IT-Anforderungen und der Verarbeitung von Ressourcen in die Cloud mit erheblichen Sicherheitsrisiken konfrontiert. Als Erstes gilt es, einen Cloud-Service Provider auszuwählen, der hoffentlich die gewünschte bzw. geforderte Sicherheit gewährleistet und die Hälfte der gemeinsamen Verantwortung übernehmen kann – Stichwort DSGVO. Im nächsten Schritt gilt es, die angemessenen Security-Kontrollen zu integrieren, wie Zugriffsverwaltung, Multi-Faktor-Authentifizierung und Verschlüsselung, damit die sensiblen Kunden- und Unternehmensdaten geschützt sind. Mit der Zeit wird dieser Prozess immer komplizierter. Zum einen verfügen die IT-Mitarbeiter nicht mehr über die vollständige Kontrolle in Hinsicht auf die Daten in der Cloud und zum anderen stehen sie dem Problem eines begrenzten Budgets für die Einführung neuer Sicherheitsprozesse gegenüber. Des Weiteren kommen noch weitere externe Faktoren hinzu, wie die neue Datenschutzbestimmung (DSGVO), die Auswirkungen auf die Cloud-Speicherpraktiken hat. Eine Studie zeigt auf, dass die IT zunehmend die Kontrolle über das Budget und die in der Cloud gespeicherten Unternehmensdaten verliert. So lag 2016 der durchschnittliche Prozentsatz der IT-Ausgaben, die von der IT-Abteilung kontrolliert wurden bei 53 %. Im vergangenen Jahr (2017) sank dieser Anteil auf weniger als die Hälfte (40 %) und zugleich wurden außerhalb der IT durchschnittlich 58 % der Cloud-Dienst-Funktionen genutzt. Die stellt einen starken Anstieg im Vergleich zu 2016 dar. Zudem steht eine weitere Tatsache im Raum: Der durchschnittliche Anteil der in einer Cloud gespeicherten Unternehmensdaten, die nicht von der IT verwaltet werden, ist von 44 % auf 53 % gestiegen.

„There is no Cloud – it’s just someone elses Computer“

Im Internet kursiert ein doch recht humorvoller Spruch „There is no Cloud – it’s just someone elses Computer“ – zu Deutsch „Es gibt keine Cloud – es ist nur der Computer von jemand anderem“ – und daran ist viel wahres dran. Denn die Daten sind nicht oben wie die Engel auf einer Wolke gestapelt und warten darauf, dass sie benötigt werden, sondern sie liegen auf den Servern der entsprechenden Unternehmen wie Dropbox, Apple, Google oder Microsoft. Dazu kommt, dass diese Firmen oft im Ausland sitzen und dort greift das strenge Datenschutzgesetz nicht. Besonders der NSA-Skandal hat deutlich gemacht, dass die Geheimdienste sehr gern pro forma auf die Daten in der Cloud zugreifen, um so den Hintergrund der User zu überprüfen. Daher ist es umso wichtiger, die persönlichen Daten wie Passwortlisten, private Fotos, Daten, Dokumente und anders zusätzlich in der Cloud zu sichern. Am besten funktioniert das mit einer Cloud-Verschlüsselungslösung, wie dem kostenlosen Boxcryptor.

Boxcryptor – sensible Dateien verschlüsseln

Es gibt einige Hersteller-spezifische Tool, mit denen es möglich ist, seine Cloud zu sichern. Daneben gibt es auch kostenlose Software, mit der es möglich ist, die Daten zu verschlüsseln, wie Boxcryptor. Mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung „Made in Germany“ für Dropbox & Co. muss sich niemand mehr Gedanken über die Sicherheit seiner Daten in der Cloud machen. Die Software von Boxcryptor gibt es als Lösung für Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis. Von Boxcryptor werden mehr als 30 Cloud-Anbieter unterstützt und bei privater Nutzung ist die Sicherheitslösung sogar kostenlos. Boxcryptor verschlüsselt die sensiblen Dateien und Ordner , wobei die Nutzerfreundlichkeit der besten Cloud-Dienste mit den weltweit höchsten Sicherheitsstandards kombiniert werden. Die Daten werden direkt auf dem Geräte verschlüsselt, bevor diese in die Cloud synchronisiert werden. Mit einem Cloud-Dienst ist die kostenlose Version von Boxcryptor auf zwei Geräten nutzbar, wobei der Funktionsumfang durch ein Upgrade erweiterbar ist. Durch dieses Upgrade ist es möglich, unbegrenzt viele Clouds auf ebenso unbegrenzt vielen Geräten zu nutzen. Durch die Funktion der Dateinamenverschlüsselung wird die Privatsphäre erhöht und das Upgrade auf Boxcryptor Personal ist es möglich, vom alle zu profitieren, was eine Cloud zu bieten hat. Geht es darum, die professionellen Daten zu schützen, hilft Boxcryptor Business weiter.

Das Cloud-Laufwerk mit Boxcryptor verschlüsseln

Mit Boxcryptor können bekannte Cloud-Dienste wie Dropbox, Microsft OneDrive, SugarSync und Google Drive verschlüsselt werden. Dafuer wird auf dem Rechner ein virtuelles Laufwerk im Windows Explorer angelegt oder im OS X Finder. Mit dessen Hilfe werden dann die Online-Daten automatische synchronisiert. Mit einem Kennwort wird der Schutz vervollständigt, durch das die Daten auf Basis des AES-256- oder RSA-Algorithmus verschlüsselt. Die Software wird sowohl für Windows als auch für den Mac angeboten.

Ein jeder digitaler Schritt ist mit Gefahren verbunden

Ein jeder digitale Schritt, der im Internet gemacht wird, ist mit einer potenziellen Gefahr verbunden. Nicht nur dass es Cyberkriminellen möglich ist, die Daten auszuspionieren, sondern sie können sogar die Wege der Anwender zurückverfolgen und sogar die Anwender auf die Server folgen, die von diesen gerade angesteuert werden. Aus diesem Grund ist es nicht nur eine sehr gute Idee, sich bei der Reise durch das Internet vor den Angriffen von außen bestmöglich zu schützen, sondern ebenfalls ein echtes Muss, wie die Cloud-Verschlüsselung. Dieses ist möglich mit bestimmten Techniken und Spezialtools, wie bspw. einer virtuellen Netzwerkverbindung auf VPN-Basis.

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