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Bund plant 50-Milliarden-Paket für Schienennetz

Die Bundesregierung will so viel Geld wie noch nie ins marode Schienennetz der Deutschen Bahn stecken. Wie die "Bild am Sonntag" berichtet, plant das Bundesfinanzministerium zwischen 2020 und 2029 rund 50 Milliarden Euro in die Modernisierung der Trassen zu investieren. Derzeit überweist der Bund jährlich 3,5 Milliarden Euro für sogenannte Ersatzinvestitionen. Die Summe wird alle fünf Jahre neu verhandelt. Nun soll es einen Zehn-Jahres-Plan geben. Demnach würden die Zuschüsse für das Schienennetz ab 2020 auf 4,6 Milliarden Euro, ab 2025 auf 5,6 Milliarden Euro pro Jahr ansteigen. Ein Bahn-Sprecher verwies gegenüber "Bild am Sonntag" auf die noch laufenden Verhandlungen: "Wir können uns dazu deshalb im Detail nicht äußern. Grundsätzlich aber wäre eine Verlängerung der Laufzeit von fünf auf zehn Jahre für uns sehr von Vorteil. Wir würden zusätzliche Planungssicherheit gewinnen, könnten unsere Baumaßnahmen noch besser koordinieren und die damit verbundenen Auswirkungen auf den Bahnverkehr weiter reduzieren." Im Klartext: Mit dem Milliarden-Paket für die Schienen würden die Züge pünktlicher fahren können. Letztlich muss aber der Bundestag noch zustimmen. Verkehrsexperte Martin Burkert (SPD): "Eine Finanzierungszusage für zehn Jahre halte ich für sinnvoll. Allerdings reichen die zugesagten Mittel immer noch nicht aus, um den riesigen Investitionsstau abzubauen." Foto: Schienen am Bahnsteig, über dts Nachrichtenagentur

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