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Bundesärztekammer verlangt umfassendes Tabakwerbeverbot

Nach der Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), sich für weitere Einschränkungen bei der Tabakwerbung einzusetzen, hat der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, ein umfassendes Tabakwerbeverbot gefordert . "Mit einem Verbot der Werbung an Hauswänden oder Bushaltestellen würde Deutschland endlich zum Rest der EU aufschließen, denn in allen anderen EU-Ländern sind solche Plakate schon längst nicht mehr erlaubt", sagte Montgomery am Dienstag. In Anbetracht von 120.000 Tabak-Toten jährlich reiche ein Ende der Plakatwerbung allein allerdings nicht aus. Weitere Schritte müssten folgen. "Wir brauchen ein umfassendes Werbeverbot, das auch die E-Zigaretten mit einschließt", so Montgomery. Auch wenn ein konsequentes Nein zur Tabakwerbung den Zigarettenherstellern nicht schmecken würde, wäre es "ein klares Signal der Politik, dass ihr die Gesundheit der Bevölkerung wichtiger ist als die Gewinne der Tabak-Konzerne", so der Ärztepräsident weiter. Foto: Ärztekammer, über dts Nachrichtenagentur

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