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Bundespolizei registriert weniger Straftaten

Die Bundespolizei hat in Deutschland 2018 rund 62.000 Straftaten weniger registriert als im Vorjahr. Insgesamt erfasste die Sicherheitsbehörde 672.112 Straftaten. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang um 8,5 Prozent, schreibt die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf eine Statistik, die im Juli veröffentlicht werden soll. Die drei häufigsten Delikte in der Statistik der Bundespolizei: das Erschleichen von Leistungen (Schwarzfahren bei der Bahn, Kreditkartenbetrug), Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, sowie Diebstähle. Allerdings wird für die Beamten ihr Dienst an Bahnhöfen, Flughäfen, an den Grenzen, bei Bundesliga-Spielen und Demonstrationen immer gefährlicher. 2.311 Bundespolizisten wurden 2018 im Einsatz angegriffen, 503 verletzt (2017 waren es ohne den G20-Gipfel in Hamburg 478 Verletzte). Erstmals wird in der Statistik auch Gewalt gegen Bundespolizisten im Rahmen von Abschiebungen ausgewiesen. Im vergangenen Jahr wurden 284 Polizisten bei Abschiebungen angegriffen. Die Bundespolizei hat 2018 an Flughäfen 88 Millionen Sicherheitskontrollen durchgeführt. Dabei entdeckten die Beamten 400.000 verbotene Gegenstände, 320.000 im Handgepäck, 72.000 in Koffern. 3.000 gefährliche Gegenstände trugen die Fluggäste am Körper. Bei den Kontrollen wurden 1568 Schusswaffen, 2200 Schusswaffen-Nachbildungen sowie 2.400 Munitionsteile entdeckt. Foto: Bundespolizei im Bahnhof, über dts Nachrichtenagentur

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