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Bundesrat gegen geplanten Abschluss „Bachelor Professional“

Der Bundesrat sträubt sich gegen die von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) geplanten Abschlüsse "Bachelor Professional" und "Master Professional". Der zuständige Fachausschuss der Länderkammer empfiehlt auf Antrag Baden-Württembergs die Anrufung des Vermittlungsausschusses, berichtet das "Handelsblatt". Das Plenum des Bundesrates entscheidet am 29. November darüber. Statt Bachelor und Master Professional müsse man gemeinsam mit den Sozialpartnern und Hochschulrektoren "einheitliche und eigenständige Abschlussbezeichnungen" entwickeln, die "einerseits deren Wertigkeit verdeutlichen und die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Abschlüsse Ausdruck bringen und andererseits Verwechslungen mit akademischen Abschlüssen ausschließen", heißt es im Beschluss. Im Vorfeld hatten sich zahlreiche Verbände gegen die neuen Abschlüsse gewandt: Die Front reichte von den Rektoren über Arbeitgeber und Gewerkschaften, Handelsverband und Bauernverband bis hin zur Kultusministerkonferenz. Es widerspreche aber der bisherigen "guten Tradition in der beruflichen Bildung", bei Neuregelungen "einen breiten Konsens aller Akteure zu suchen", argumentiert Baden-Württemberg. Foto: Gebäude des Bundesrates in Berlin , über dts Nachrichtenagentur  

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