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Bundeswehr muss sich US-Fallschirme leihen

Die Bundeswehr hat zu wenige einsatzbereite Fallschirme. Um die Ausbildung neuer Fallschirmspringer fortzusetzen, muss sie derzeit 40 Fallschirme aus US-Produktion bei einem privaten Depot in Bayern ausleihen, schreibt die "Welt am Sonntag". Das Beschaffungsamt der Bundeswehr verweist drauf, dass im vergangenen Jahr Nachschub bestellt wurde.

Dabei habe es unvorhersehbare Verzögerungen gegeben. Damit die Ausbildung nicht unterbrochen werden muss, werden bis August daher Fallschirme geliehen. Experten schätzen die Kosten für die Leihe eines sogenannten taktischen Gleitfallschirmsystem aus US-Produktion auf etwa 20.000 Euro pro System - für wenige Monate. Das entspräche etwa dem Kaufpreis. Bei der Bundeswehr sind die Fallschirme in der Regel 15 Jahre einsatzbereit und werden dann aus Sicherheitsgründen aussortiert. Bislang nutzte der Bund ausschließlich Gleitfallschirme aus deutscher Produktion.

Foto: Bundeswehr-Soldaten, über dts Nachrichtenagentur

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