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Business Englisch – mit dem richtigen Kurs „no big deal“

Mittlerweile sind solide Englischkenntnisse in vielen Berufen nicht nur erforderlich, sondern sind oft eine Voraussetzung. Jeder muss sich überlegen, ob er in einem Umfeld, in dem viele bereits hervorragend in Englisch kommunizieren, mithalten möchte oder kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Job benötigt jeder fünfte ein verhandlungssicheres Englisch
  • Business Englisch bedeutet nicht nur Vokabeln lernen, sondern auch Landeskunde und Anwendungssituationen sowie Präsentationen oder Meetings.
  • In der Regel kommt niemand an einem Business Sprachkurs vorbei
  • Mit Zertifikaten können die erworbenen Kenntnisse bestätigt werden

Business Englisch – immer wichtiger im beruflichen Umfeld

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Business Englisch bzw. Wirtschaftsenglisch im beruflichen Umfeld an Wichtigkeit gewonnen hat. Die ist vor allem aufgrund der Märkte begründet, die immer globaler werden. Englisch war schon immer die Weltsprache Nummer 1 und verbindet seit jeher viele Nationen miteinander. Neue Länder wie China und Indien, aber auch die arabischen und afrikanischen Staaten drängen auf die Weltmärkte und bedienen sich dabei der englischen Sprache – und das hervorragend.

Die Art und Weise wie sich Geschäftsleute ausdrücken können, wirkt sich immer darauf aus, wie (kompetent) sie von den Gesprächspartnern wahrgenommen werden. Aus diesem Grund ist es notwendig, ein gewisses Maß an Business Englisch sprechen zu können. Besonders die aufstrebenden Wirtschaftsnationen, wie bspw. Araber und Inder, legen hohen Wert darauf, dass ein gutes Wirtschaftsenglisch gesprochen wird. Zweifelsfrei nehmen auch die Muttersprachler wie Amerikaner, Engländer und Iren wahr, wie gut sich ihr Gesprächspartner in der Wirtschaftssprache bewegt. Allerdings sehen sie eher über kleine Unsicherheiten hinweg – denn oft sprechen sie keine Fremdsprache.

Es gilt im Wirtschaftsenglisch: Mit den Englischkenntnissen sollte es gehalten werden wie mit der Kleidung – im Geschäftsumfeld werden keine abgetragenen bzw. zerrissenen Kleidungsstücke getragen, sondern man kleidet sich, als Zeichen des Respekts gegenüber den Gesprächspartnern, angemessen.

„Normales Englisch“ vs. „Business Englisch“

Wer einen Business Sprachkurs belegt, der sollte bereits „normales Englisch“ sprechen. Das heißt, er ist in der Lage eine Kommunikation in Englisch zu führen, die sich jedoch nicht auf ein fachliches Geschäftsumfeld bezieht – also jegliche private Kommunikation. „Normales Englisch“ ist somit die spontane, freie Kommunikation ohne einen offiziellen geschäftlichen Hintergrund. Somit kann „frei Schnauze“ gesprochen und dabei umgangssprachliche Begriffe und Abkürzungen verwendet werden. Hier muss die Kommunikation keiner Form entsprechen.

Anders verhält es sich beim Business Englisch. Beim Gespräch erfolgt die Kommunikation nach bestimmten Richtlinien, wie bspw. formalen Regeln, wie Briefe oder E-Mails geschrieben werden. Es existieren im Wirtschaftsenglisch Regeln und es gibt Fachvokabular, ebenso wie im deutschen Geschäftsumfeld, für Terminabsprachen, Telefonate, Vertragsaufzeichnungen, Small-Talk und Präsentationen.

Es sollten ebenso wie im deutschen bestimmte Formulierungen verwendet werden, sprich es gibt im Business Englisch ebenfalls entsprechende Formulierungen und Ausdrücke. Hier spielt es eine wichtige Rolle, dass die Worte gezielt ausgewählt sind und eine Umgangssprache vermieden wird.

Ein Beispiel in Deutsch für eine Verabredung mit einem guten Bekannten (normal): „Wollen wir ein Bierchen trinken?“. Bei einem Geschäftspartner hingegen (Business) heißt es: „Was halten Sie davon, dass wir dies bei einem Mittagessen besprechen?“. Mit diesem Beispiel wird klar, dass ein sattelfestes Business-Englisch mit dem Wissen über ein bestimmtes Vokabular verbunden ist. Zudem ist die Grammatik ein wichtiger Punkt. Auf Englisch: „How about a Drink?“ Und in Business-English: „What do you think? Should we met for lunch to discuss this?“.

Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: Die Ausdrucksweise ist ein wichtiger Maßstab dafür, wie man von seinem Gesprächspartner eingeschätzt wird. Dies nutzen viele Menschen für sich und jeder der mit Fachvokabular um sich wirft, der wird von anderen als kompetent eingestuft.

Fazit: Warum Business- und Wirtschaftsenglisch lernen?

Es ist sicherlich nicht notwendig, eine Sprache aus dem FF zu beherrschen, um in der Lage zu sein zu kommunizieren. Sondern ganz im Gegenteil, oft kann sich sogar ein zu gutes Englischniveau nachteilig auswirken, bspw. wenn das Gespräch mit einem Nicht-Muttersprachler erfolgt, der selbst nicht über sehr gute Englischkenntnisse verfügt. In dem Moment besteht die Gefahr, dass er dem Gespräch nicht folgen kann, da er kaum etwas versteht.

Doch auch das Gegenteil ist nicht angenehm. Denn wer geschäftlich mit Menschen aus anderen Ländern in Englisch ein Gespräch führt oder gar verhandeln muss, der muss sich ausdrücken können. Wenn der Gesprächspartner einen an die Wand redet und man selbst nicht in der Lage ist, aufgrund der mangelnden Sprachkenntnisse  – nicht aufgrund der inhaltlichen Belange – zu antworten, dann ist das ein Nachteil.

Aus diesem Grund ist es im Berufsalltag auf der einen Seite wichtig, über die grundlegenden Englischkenntnisse zu verfügen, sodass keine Nervosität aufkommt, wenn es darum geht englisch zu sprechen. Auf der anderen Seite ist es wichtig, fachspezifisches Vokabular zu beherrschen, das für die Branche notwendig ist.

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