Bye bye Privatauto: Alternativen zum eigenen Wagen

Ganz gleich, ob Innenstadt, Vorort oder Dorfgemeinschaft: Ein eigenes Auto bringt in wirklich jeder Region Vorteile mit sich. Doch der Wunsch nach dem eigenen Auto ist mit vielen finanziellen Belastungen verbunden. Seit gut zwei Jahren macht sich insbesondere unter jungen Menschen ein Paradigmenwechsel bemerkbar: Für die zusätzlichen Euros, die dank des Nicht-Auto-Unterhalts im Portemonnaie verbleiben, sind mehr und mehr Menschen bereit, auf das eigene Auto zu verzichten und sich nach alternativen Fortbewegungsmitteln umzuschauen.

Globale Autonutzung per Mausklick

Die naheliegendste Alternative zum Kaufen, sprich das Mieten, erfreut sich nicht nur auf dem Immobilien-, sondern auch auf dem Automobilmarkt einer großen Beliebtheit. Ähnlich wie im Einzelhandel hat sich allerdings auch auf diesem Markt ein grundsätzlicher Wandel, weg vom Ladenbesuch und Barzahlung hin zum Webseiten-Aufruf und Kartenabrechnung, ergeben. So ist es zwar auch in der Mietwagenbranche häufig noch die Laufkundschaft, die die Angebote eines Händlers wahrnimmt, doch seitdem sich das World Wide Web nicht mehr auf das heimische Netz bezieht, sondern rund um die Uhr und an jedem Ort der Welt zu nutzen ist, greifen auch immer mehr Menschen auf die Mietwagenreservierung per Mausklick zurück. Und dies kann mittlerweile international erfolgen, denn manch Anbieter kooperiert mit Dutzenden lokalen Autovermietungen auf der ganzen Welt, die dem Kunden aus der Ferne heraus das jeweilige Wunschmodell zu fairen Konditionen und optionalen Besonderheiten wie Versicherungen überstellen.

CarSharing: Eine intelligente Art und Weise ein Fahrzeug zu nutzen

Ganz egal, ob für den Stadtverkehr, einen Ausflug oder sogar für den Urlaub, ob geschäftlich oder für private Zwecke, allein oder in der Gruppe, CarSharing bietet bedarfsgerechte Mobilität und das mit geringen Fixkosten und einer hohen Flexibilität. CarSharing das bedeutet, sich in ganz Deutschland umweltfreundlich und Kosten sparend fortzubewegen und bei Bedarf ist stets ein Auto verfügbar, ohne dass man selbst eines besitzt.

Es muss nur einmal die Tatsache bedacht werden, dass ein großer Teil der Autos, die in Deutschland zugelassen sind, meist ungenutzt herumstehen. Bei CarSharing hingegen werden die Anschaffungs- und Unterhaltskosten auf viele Schultern verteilt und die Fahrzeuge werden sehr gut ausgelastet.

Es ist einfach eine gute Idee, sich ein Auto zu teilen, sei es in Kombination mit Bus und Bahn, für den Geschäftskunden, wenn kein eigener Fahrzeugpark vorhanden ist oder einfach für all diejenigen, denen eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität ein Anliegen ist.

„Carsharing ist aktuell einer der größten Treiber für Elektromobilität in Deutschland. Durch Carsharing gelingt nachweislich der leichte Erstzugang zu Elektromobilität für die breite Bevölkerung. Wir sind der Überzeugung, dass Elektrofahrzeuge die logische Fortentwicklung des nachhaltigen Carsharing-Gedankens sind. Daher sind wir in den vergangenen Jahren trotz teilweise mangelnder Elektro-Ladeinfrastruktur in Vorleistung gegangen und haben 20 Prozent unserer Flotte elektrifiziert“, sagt Sebastian Hofelich, Geschäftsführer von DriveNow in München.

Fahrgemeinschaften und Bahncard

Ob es nun an den grundsätzlichen Kosten oder an dem teilweise fragwürdigen Verhalten großer Konzernbosse der Automobilindustrie liegen mag: Nachweislich gehen die Zahlen der Autobesitzer kontinuierlich zurück. Die am häufigsten gewählte Alternative: Warten, Einsteigen und Fahren mit Bus und Bahn. Die Kosten für Bahncard & Co. sind zwar keineswegs zu verachten, doch von Bundesland zu Bundesland gibt es insbesondere für junge Menschen zahlreiche Sparmöglichkeiten. Studenten beispielsweise zahlen in ihren Studiengebühren häufig einen Teil für Öffentliche Verkehrsmittel. So können Bus und Bahn völlig kostenlos genutzt werden! Und auch alle, die nicht den akademischen Weg eingeschlagen haben, finden im wahrsten Sinne des Wortes an einigen Ecken zusätzliche Angebote für eine preiswerte Fortbewegung: Mit mobilen Fahrradstationen, also kleinen Fahrradboxen, die sich per App finden und reservieren lassen, ist in einigen Innenstädten mittlerweile ebenfalls für genügend Bewegung gesorgt!

Zu guter Letzt noch ein Tipp für alle Pendler: Mit einer Fahrgemeinschaft darf ebenfalls kräftig gespart und außerdem die eine oder andere neue Freundschaft geschlossen werden. Und im Zeitalter des Internets gelingt dies selbstverständlich ebenfalls per Mausklick am Besten, denn die meisten Fahrgemeinschaftsportale bieten eine komplett kostenlose Registrierung sowie Verbindungssuche an. Also: Der eigene Pkw stellt heutzutage keineswegs eine Voraussetzung dar, um sich flexibel und für den Alltag gut gewappnet zeigen zu können.

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