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Cannabidiol Öl drängt immer stärker auf den Markt

Auch wenn noch immer viele Vorurteile gegenüber dem CBD Öl bestehen, drängt dieses doch immer stärker auf den Markt. Letztendlich handelt es sich bei dem Cannabidiol Öl – kurz CBD Öl – um eine Substanz, die aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Aus diesem Grund wird das Produkt schnell mit einer berauschenden Wirkung in Verbindung gebracht, was aber natürlich nicht der Fall ist. Menschen die das CBD Öl einnehmen, setzen sich keiner psychoaktiven Wirkung aus. Damit handelt es sich hier um ein Öl, das legal erhältlich ist. Allerdings verfügt dieses Produkt über keine Zulassung als Arzneimittel, aber dennoch werden ihm heilende Wirkungen zugeschrieben.

Cannabidiol Öl – Für alles und jeden hilfreich

Ein Blick auf die CBD-Statistiken zeigt, dass es nichts gibt, bei dem CBD Öl nicht helfen kann. Das Produkt, das als „Wundermittel“ angepriesen wird, scheint für die Behandlung von Epilepsie und chronischen Schmerzen bis hin zu Schönheitsprodukten und Tiernahrung für alles und jeden hilfreich zu sein.

Eine Frage, die sich stellt, ist, was tatsächlich über CBD und seine Auswirkungen bekannt ist. Dafür ein Blick auf interessante Statistiken und Fakten, um mehr über das Produkt zu erfahren, dass die Welt im Sturm erobert hat.

  • Die Verwendung von Cannabidiol macht nicht „high“.
  • Das aus Hanf gewonnene Öl ist in Deutschland legal.
  • Viele Bundesbürger haben CBD bereits ausprobiert.
  • Die Einnahme von CBD kann das Schmerzniveau erheblich verringern.
  • Durch medizinisches Cannabis können Opioide ersetzt werden.
  • 2018 wies der weltweite legale Cannabismarkt einen Wert von 14,5 Milliarden US-Dollar auf.
  • Die online Popularität von CBD stieg um 260%.
  • Auf dem CBD-Markt gibt es mindestens 25 Direktvertriebsunternehmen.

Angeblich setzt die Wirkung von CBD nach rund 30 Minuten ein. Dann soll eine Welle der Entspannung durch den Körper strömen. Konsumenten beschreiben das Gefühl als „subtil, unterschwellig“. Einige Konsumenten nutzen Cannabidiol, um den stressigen Arbeitstag zu starten, und wird die Wirkung mit Baldrian verglichen, dann erklären Konsumenten, dass sie sich entspannter und ausgeglichener fühlen.

Was genau ist CBD Öl eigentlich genau?

Vor allem ist Cannabidiol (CBD) im Faserhanf zu finden und im Vergleich dazu ist THC (Tetrahydrocannabinol) nur in den Drogenhanfsorten zu finden. Während Letzteres den Konsumenten in einen Rauschzustand versetzt, verursacht CBD keine psychoaktive Wirkung.

Das Cannabidiol gehört zu den Cannabidoiden, den aktiven Substanzen der Hanfpflanze, die auf das körpereigene Cannabidiod-System wirken. Dieses besteht aus den CB1 und CB2 Rezeptoren, die sich im Körper befinden. Denn auch der menschliche Körper ist in der Lage Cannabidoide herzustellen. Allerdings werden diese als „Endocannabidoide“ bezeichnet und entsprechend wird das System „Endocannabidoid-System“ genannt. Besonders viele CB1 Rezeptoren sind im Gehirn konzentriert, wobei die Rezeptoren praktisch an allen Organen vorkommen. Sie regeln die Muskelanspannungen und die Weiterleitung von Reizen, was erklärt, warum CBD Öl gut bei Störungen in der Reizleitung oder Verkrampfungen hilft.

CBD Öl muss dabei nicht besonders hoch dosiert werden, da der Wirkstoff in der Lage ist, die ansonsten fast undurchdringliche Blut-Hirn-Schranke mühelos zu durchbrechen. Der Grund ist, dass es sich praktisch um einen körpereigenen Botenstoff handelt, der damit an jeder Stelle des Körpers und somit auch im Gehirn akzeptiert wird. Dort dockt das CBD an den CB1 Rezeptoren an und löst die krampflösende Wirkung aus.

Der wissenschaftliche Beweis fehlt noch

Während einige Experten bei Wirkung von CBD von einem Placebo-Effekt sprechen, sehen andere das ganz anders. Doch noch fehlen die wissenschaftlichen Beweise oder besser, es fehlen hochwertige Studien, die beweisen, dass die Cannabinoide schmerzlindernd sind. Jedoch wird eine „spezielle Ausnahme“ gesehen und das ist die Behandlung von Epilepsie bei Kindern, mit hochdosierten, isoliertem CBD. Auch in der Chemotherapie (übelkeitserregend) sowie der Palliativmedizin (appetitsteigernd) wird CBD erfolgreich eingesetzt. An der Berliner Charité laufen Forschungen, ob CBD bei Schizophrenie helfen kann.

Forscher, Wissenschaftler und Ärzte erklärten, dass die subjektiven Erfahrungsberichte, wie sie zu tausenden online zu lesen sind, davon zu trennen sind. Sie erklären, dass es durchaus sein kann, dass der Konsum von CBD-Produkten, wie Öl, CBD Blüten und Kapseln, dem einen oder anderen helfen, aber es kann sein, dass einige Kommentare interessengesteuert sind.

CBD kaufen und einnehmen

Fazit ist, dass wer sich durch all das nicht abschrecken lässt und CBD Öl ausprobieren möchte, der findet eine große Auswahl zu fairen Preisen online. Wer ein hochwertiges CBD Produkt wünscht, der muss allerdings zwischen 30 und 35 Euro für ein 5%-CBD Öl ausgeben, während ein 15%iges Extrakt sogar mit mindestens 100 Euro zu Buche schlägt.

Für die Neueinsteiger ist es empfehlenswert, ein CBD Öl mit einer mittleren Konzentration von fünf bis 10 Prozent zu nutzen. Durch die Verdünnung, Erhöhung oder Reduzierung der Tropfenanzahl entsteht so ein Spielraum zum Ausprobieren und um eigene Erfahrungen zu sammeln. Wird ein Öl mit einer 3%igen Konzentration gewählt, dann ist es aufgrund dieser Mini-Konzentration schon schwieriger nach oben hin zu dosieren. Da die Hersteller ein reichhaltiges Sortiment anbieten, wird jeder Anwender sicherlich das passende finden.

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