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CDU-Außenpolitiker Hardt begrüßt Trumps Afghanistan-Strategie

Der außenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), hat die neue Afghanistan-Strategie von US-Präsident Donald Trump begrüßt. “Das, was der Präsident heute Nacht vor den Soldaten in Fort Myers vorgetragen hat, ist im Prinzip die Linie, die die europäischen Nato-Partner im Kampf gegen die Taliban mit der Vorgängerregierung Obama verabredet haben”, sagte Hardt dem Sender Phoenix. “Kein klares Abzugsdatum, sondern ein flexibles Reagieren auf die Drucklage, weitere Unterstützung der afghanischen Regierung und Beeinflussung Pakistans, was ja ein Rückzugsgebiet für Terrorismus in der Region ist: Das ist eigentlich original die Linie Obamas und das kann ich nur begrüßen”, sagte der Regierungskoordinator für die transatlantische Zusammenarbeit.

Dass Trump sich nicht auf konkrete Zeitziele festlegen wollte, sei in diesem Zusammenhang eine kluge Strategie. Ein Fehler des letzten Präsidenten sei gewesen, eine Idee zu formulieren, wann er tatsächlich komplett abziehen wollte. “Das war sozusagen ein Datum für die Taliban, auf das sie sich eingestellt haben und wo sie gesagt haben, wir müssen nur warten, bis die Amerikaner weg sind.” Es sei besser, wenn die Mission “Resolute Support” dieses Datum offen lasse, so Hardt weiter. Der US-Präsident hatte in der Nacht zu Dienstag ein verstärktes Engagement der US-Streitkräfte in Afghanistan angekündigt.

Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

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