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CDU-Vize Laschet gegen Urwahl des Unions-Kanzlerkandidaten

CDU-Vize Armin Laschet ist kein Freund einer Urwahl, wie sie die Junge Union jüngst zur Suche nach einem geeigneten Kanzlerkandidaten vorgeschlagen hat. Er verstehe "die Idee dahinter", aber wenn er sich "die aktuelle Situation in der SPD so anschaut, kann ich nur abraten", sagte der NRW-Ministerpräsident dem "Handelsblatt". Das Verfahren sei schlicht "nicht repräsentativ", die Regionalkonferenzen würden kein echtes Abbild ergeben, so Laschet. Am Ende würden 400.000 Mitglieder abstimmen, "Altersschnitt 61". Und gewählt würde schlussendlich das bekannteste Gesicht. Das sei "nicht ermutigend". Dazu komme, dass Kanzlerkandidaten der Union nun mal von CDU und CSU gleichermaßen bestimmt würden. Da dürfe man nicht vergessen: "Die CSU würde nie akzeptieren, dass 400.000 CDU-Mitglieder 150.000 CSU-Anhänger einfach überstimmen." Er selbst habe schon eine "Urwahl-Erfahrung" gehabt. 2012 kämpfte Laschet gegen Norbert Röttgen um den Landesvorsitz – und verlor zunächst. Danach habe seine Partei "gesagt, wir machen keine Urwahl mehr". Foto: Armin Laschet, über dts Nachrichtenagentur  

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