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Chemie-Nobelpreis geht an drei Batterieforscher

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an den US-Materialwissenschaftler John Goodenough, den britischen Chemiker Stanley Whittingham und den japanischen Ingenieur Akira Yoshino. Das teilte die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften am Mittwoch in Stockholm mit. Sie wurden für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Akkus ausgewählt. Goodenough ist die älteste Person, die jemals für einen Nobelpreis ausgewählt wurde. Der Preis ist mit neun Millionen schwedischen Kronen, umgerechnet etwa 830.000 Euro, dotiert. Bereits am Montag und Dienstag waren die diesjährigen Gewinner in den Bereichen Medizin und Physik bekanntgegeben worden. Der Medizin-Nobelpreis geht an die Zellforscher William Kaelin, Peter Ratcliffe und Gregg Semenza, der Preis für Physik an die Astronomen James Peebles, Michel Mayor und Didier Queloz. Die Gewinner des Literaturnobelpreises werden am Donnerstag verkündet. Die Auszeichnung, die wegen eines Belästigungs- und Korruptionsskandals im Vorjahr aussetzte, wird in diesem Jahr doppelt vergeben. Am Freitag wird der Träger des Friedensnobelpreises in Oslo bekannt gegeben. In der kommenden Woche folgt noch der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften. Der Nobelpreis gilt als die höchste Auszeichnung in den berücksichtigten Disziplinen und wird jedes Jahr an Alfred Nobels Todestag, dem 10. Dezember, verliehen. Der Friedensnobelpreis wird in Oslo übergeben, alle anderen Preise in Stockholm. Foto: Bekanntgabe Chemie-Nobelpreis am 09.10.2019, über dts Nachrichtenagentur  

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