CSU verlangt Bannmeile um Brandenburger Tor

Die CSU will nationale Symbole wie das Brandenburger Tor mit einer Bannmeile vor Demonstrationen etwa von pro-palästinensischen Gruppen und Klimaaktivisten schützen. „Wir erleben den Missbrauch oder die Verächtlichmachung unserer Nationalsymbole wie des Brandenburger Tors durch israelfeindliche Demonstranten oder Klima-Chaoten“, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt der „Bild am Sonntag“. „Viele unserer Nachbarn in Europa sind genauso fassungslos wie wir über diese Bilder aus Deutschland. Zum deutlicheren Schutz unserer Nationalsymbole brauchen wir eine Bannmeile für diese Gebäude, in der bis auf wenige Ausnahmen Demonstrationen verboten sind.“

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) forderte Dobrindt nach dessen Rede gegen Antisemitismus zu einer Gesetzesinitiative auf: „Ich begrüße es, wenn Minister Habeck verkündet, dass Juden-Hasser ohne deutschen Pass ihr Bleiberecht in Deutschland verwirkt haben. Den Worten müssen auch Taten folgen. Ich erwarte von Habeck eine schnelle Gesetzesvorlage im Bundestag, die die Beendigung des Aufenthalts in Deutschland umsetzt.“

Bei Judenhass müsse der Rechtsstaat konsequenter durchgreifen, so Dobrindt: „Dafür braucht es eine Strafrechtsverschärfung. Wer in Deutschland den Terror gegen Juden befeuert und befeiert, gehört hart bestraft, mit Mindesthaftstrafen von sechs Monaten. Terror-Unterstützern mit doppelter Staatsbürgerschaft muss der deutsche Pass entzogen werden.“ (dts Nachrichtenagentur)



Foto: Touristen vor dem Brandenburger Tor (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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