Bundestrainer Christian Wück musste im vierten Spiel an der Seitenlinie der DFB-Frauen die zweite Niederlage hinnehmen. Die deutsche Mannschaft machte sich das Leben gegen Italien durch viele vergebene Torchancen und zwei folgenschwere individuelle Fehler selbst schwer. Die Nationalspielerinnen zeigten über weite Strecken zwar eine engagierte Leistung, konnten aber ihre Überlegenheit im Offensivspiel nicht in Tore ummünzen.
Fehlende Effektivität im Abschluss
Vor allem im ersten Durchgang hatten die DFB-Frauen zahlreiche Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Doch die sonst so treffsicheren Stürmerinnen brachten den Ball einfach nicht im Tor unter. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Deutschen in ihren Aktionen zu fahrlässig und ließen weitere Großchancen ungenutzt.
Individuelle Patzer entscheiden Partie
Den Italienerinnen gelang es dagegen, aus ihren wenigen Offensivaktionen Profit zu schlagen. Zwei folgenschwere Fehler im Spielaufbau der deutschen Mannschaft ermöglichten den Gegnerinnen die entscheidenden Treffer. So musste sich das DFB-Team am Ende verdient geschlagen geben und verpasste den erhofften Jahresabschluss mit einem Sieg.
Lehren für die Zukunft
Trainer Wück zeigte sich nach der Partie enttäuscht über die vermeidbaren Rückschläge. Dennoch sieht er die Niederlage als wichtige Erfahrung für seine junge Mannschaft. In den kommenden Monaten gilt es nun, an der Chancenverwertung und der Stabilität in der Defensive zu arbeiten, um für die anstehenden Herausforderungen im neuen Jahr gerüstet zu sein.
