Start > Handel – aktuelle Nachrichten zu Export, Import und Logistik > Datenlogger – Visualisierung, Überwachung und Datenspeicherung

Datenlogger – Visualisierung, Überwachung und Datenspeicherung

Ein Datenlogger ist stark vereinfacht ein beliebiges Gerät, das zum Einsatz kommt, um Daten zu speichern. Unter anderen gehören dazu Datenerfassungsgeräte wie bspw. Steckkarten oder Systeme mit einer seriellen Schnittstelle, die einen Computer nutzen, um Daten in Echtzeit aufzuzeichnen. Drahtlose Messumformer sind heute in der Lage, selbst ein normales Smartphone oder Tablet in einen mobilen Datenlogger zu verwandeln.

Von den meisten Geräteherstellern wird unter einem Datenlogger jedoch ein unabhängiges Gerät verstanden, das in der Lage ist, elektrische Signale verschiedener Aufnehmer an seinen Eingängen zu verarbeiten und im eigenen Speicher abzulegen, um diese dann später auf den Computer herunterzuladen. Datenlogger, die vom Computer unabhängig sind, haben einen Vorteil gegenüber den anderen Datenerfassungssystemen: Sie sind in verschiedenen Formen und Größen erhältlich. Dabei reicht das Angebot vom kostengünstigen Einkanal-Datenlogger für eine Messgröße wie den Temperaturlogger bis hin zu den extrem, leistungsfähigen Geräten, die programmierbar sind und einige hundert Eingangskanäle aufweisen.

Warum sind Datenlogger wichtig?

Die Antwort auf die Frage, ob in einem System oder einem Raum ein Datenlogger integriert werden soll, ist davon abhängig, wofür die Räumlichkeiten genutzt werden. Täglich sind in Räumen, wie Schulen, Kindergärten oder Büros viele Menschen aktiv und oft weise die Räume nur eine geringe Größe auf. Das Wohlbefinden kann durch eine hohe Belastung durch CO2 stark beeinflusst werden, aber auch durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit oder zu hohen bzw. niedrigen Temperaturen. Besteht allerdings die Möglichkeit, die Werte stets im Blick zu haben und zu überprüfen, ist es möglich schnell zu reagieren.

Ein Datenlogger, mit dem Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Auge behalten werden können, bietet die Möglichkeit, schnell zu reagieren, wenn bspw. die Luftfeuchtigkeit zu hoch bzw. zu niedrig ist. Steigt die Temperatur zu sehr an, dann wird ein Alarm ausgelöst und es ist möglich, einen effektiven Lüftungsplan zu erstellen.

Datenlogger sind für viele Einsatzmöglichkeiten geschaffen, so bspw. auch für die Überprüfung von Gas-Belastungen im Alltag. Der Datenlogger kann mit Grenzwerten programmiert werden. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass das Gerät einen akustischen Alarm von sich gibt, wenn der Grenzwert überschritten wird. Auch bei einer Kühlkette kann das von größter Wichtigkeit sein.

Die Vorteile der Datenlogger

Datenlogger bieten im Vergleich zu anderen Geräten, die der Datenaufzeichnung dienen gewisse Vorteile. Um Daten aufzuzeichnen, kommen drei Gerätegattungen zum Einsatz:

  • Echtzeit-Datenerfassungssysteme
  • Schreiber
  • Datenlogger

In der Regel sind die Datenlogger günstiger als die Schreiber. Zudem bieten die Datenlogger mehr Flexibilität und eine größere Auswahl an Eingangsarten. Datenlogger erfassen meist Daten, die direkt an den Computer übertragen werden. Sicherlich gibt es auch einige Schreiber, die über eine optionale Schnittstelle zur Datenübertragung verfügen, dies ist allerdings nur gegen einen entsprechenden Aufpreis der Fall.

Ein hohes Maß an Flexibilität bieten Datenerfassungssysteme, die besonders für die schnellen Samplingraten eine attraktive Alternative darstellen. Allerdings ist dafür eine Verbindung mit einem Computer erforderlich oder sie müssen direkt in diesem installiert sein. Das bedeutet, hier ist für die Datenaufzeichnung ein PC ein Muss und dieser muss zudem eingeschaltet sein. Ein Datenlogger zeichnet die Daten unabhängig von einem PC auf. Datenlogger speichern bis auf wenige Ausnahmen, die Daten in einem nicht-flüchtigen Speicher. Aus diesem werden die Daten später dann bequem auf den Computer heruntergeladen. Für die Aufzeichnung selbst ist kein Computer notwendig. Eben aus diesem Grund eignen sich die Datenlogger ideal für Anwendungen, in denen Mobilität benötigt wird.

Die Auswahl des richtigen Datenloggers

  • Datenmonotoring-Systeme – zeichnet Temperatur- und Feuchtewerte auf / Manipulationssicher
  • Funk-Datenlogger: einfache Bedienung und Installation / vollautomatische Systeme
  • Temperatur Datenlogger: praktisch bei der Überwachung der Temperatur
  • Feuchte Datenlogger: Feuchte- und Temperatur Messung / zuverlässige Messung & Dokumentation
  • Druck Datenlogger
  • CO2 Datenlogger: Ideal um Gaswerte in Räumen zu messen
  • UV Datenlogger: Messung der Lichtbelastung und UV-Strahlung
  • Schock Datenlogger: Aufzeichnung von Erschütterungen / optimale Transportüberwachung
  • USB Datenlogger: Temperatur, Feuchte und Schock bei Transport Überwachung

Was die erreichbare Aufzeichnungsdauer der einzelnen Datenlogger angeht, so ergibt sich diese aus der Speicherkapazität und der gewünschten Messrate. Um die Dauer der Aufzeichnung zu bestimmen, wird die Speicherkapazität (Anzahl der Samples) durch die Messrate geteilt. Ein Beispiel: Ein Datenlogger mit einer Speicherkapazität von 10.000 Samples – sollen pro Minute zwei Samples aufgezeichnet werden, dann beträgt die Aufzeichnungsdauer rund 3,5 Tage (10.000/2 = 5.000 Minuten). Wird die Messrate halbiert, also auf 1 Sample pro Minute, dann verdoppelt sich die Aufzeichnungsdauer auf sieben Tage.

Fazit: Datenlogger ein unverzichtbares Gerät

Datenlogger gibt es praktisch für jede Anwendung, sei es in der Gastronomie, Industrie, Museum und vielen anderen Gebieten. Im Fokus steht dabei grundsätzlich genaue Messergebnisse, die für eine Auswertung der Daten wichtig sind. Des Weiteren ist eine Frage interessant: wie sich die Daten letztendlich übertragen lassen um sie auszuwerten. Zu guter Letzt ist auch die Sicherung der Daten sowie die Wiederholbarkeit der Messungen ein wichtiger Faktor, wobei es dafür zwei verschiedene Varianten gibt: USB Datenlogger und Messwert Logger mit WLAN. Welche Variante letztendlich sinnvoll für die eigenen Anforderungen ist, liegt in der Entscheidung des Anwenders.

Hier nachlesen ...

IG-BCE-Chef warnt RWE vor betriebsbedingten Kündigungen

Der Chef der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, hat den Energieversorger RWE …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.