„5vor12 – Laut für die Demokratie“ – unter diesem Motto hat das Bündnis „Köln stellt sich quer“ am Samstag, den 25. Januar 2025, tausende Menschen zu einer Großdemonstration gegen rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft auf die Straßen Kölns gerufen. Angesichts wachsender Bedrohungen für die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland setzten die Teilnehmer ein deutliches Zeichen für den Schutz der Verfassung und die Wahrung der Menschenrechte.
Aufruf zur Verteidigung der Demokratie
Die Organisatoren der Demonstration betonten in ihren Redebeiträgen, dass der Protest ein klares Signal an alle Feinde der Demokratie senden soll. „Wir lassen nicht zu, dass rechtsextreme Kräfte unsere Gesellschaft spalten und die Werte unseres Grundgesetzes infrage stellen“, erklärte eine Sprecherin des Bündnisses. Angesichts zunehmender Angriffe auf Andersdenkende, Migrantinnen und Migranten sowie Vertreter religious-pluralistischer Gruppen sei es wichtiger denn je, für den Erhalt der offenen und vielfältigen Demokratie einzustehen.
Breites zivilgesellschaftliches Bündnis
An der Organisation der Demonstration beteiligte sich ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen, Initiativen für Geflüchtete, Jugendverbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Gemeinsam riefen sie dazu auf, Solidarität mit allen Menschen zu zeigen, die von Diskriminierung und Ausgrenzung betroffen sind. „Nur wenn wir als eine Gesellschaft zusammenstehen, können wir den Hasspredigern und Demokratiefeinden die Stirn bieten“, betonte der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Nordrhein-Westfalen in seiner Rede.
Teilnehmer aus ganz Nordrhein-Westfalen
Trotz des kalten und regnerischen Wetters versammelten sich am Samstagnachmittag zehntausende Demonstrantinnen und Demonstranten auf den Straßen Kölns. Viele waren extra aus anderen Städten und Regionen Nordrhein-Westfalens angereist, um ihre Unterstützung für die Veranstaltung zum Ausdruck zu bringen. Neben Transparenten und Fahnen trugen die Teilnehmer Plakate mit Slogans wie „Gemeinsam gegen Hass und Hetze“, „Solidarität statt Spaltung“ und „Köln zeigt Haltung“.
Breite Unterstützung aus der Politik
Die Großdemonstration erfuhr breite Unterstützung aus der Landespolitik. Vertreterinnen und Vertreter aller im Landtag vertretenen demokratischen Parteien nahmen an der Veranstaltung teil und bekundeten ihre Solidarität mit den Anliegen der Organisatoren. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen betonte in seiner Rede, dass der Schutz der Demokratie und die Bekämpfung von Rechtsextremismus zu den vordringlichen Aufgaben der Landesregierung gehörten. Auch die Kölner Oberbürgermeisterin sprach den Demonstranten ihre Unterstützung aus und rief dazu auf, entschlossen gegen jede Form von Rassismus und Menschenfeindlichkeit vorzugehen.
Entschlossenes Auftreten gegen Rechtsextremismus
Im Anschluss an die Hauptkundgebung auf dem Roncalliplatz zogen die Demonstrantinnen und Demonstranten in einem großen Protestmarsch durch die Kölner Innenstadt. An neuralgischen Punkten, an denen in der Vergangenheit rechtsextreme Gruppierungen ihre Aktivitäten entfaltet hatten, hielten die Teilnehmer kurze Kundgebungen ab. Mit Sprechchören, Redebeiträgen und Transparenten sendeten sie ein unmissverständliches Signal an alle Feinde der Demokratie: „Köln lässt sich nicht spalten!“
Breite Resonanz in den Medien
Die Großdemonstration gegen Rechts in Köln fand ein breites mediales Echo weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus. Zahlreiche überregionale Fernsehsender, Zeitungen und Onlineportale berichteten ausführlich über den Protestmarsch und die Forderungen der Organisatoren. In den sozialen Medien wurde die Aktion millionenfach kommentiert und geteilt. Viele Nutzerinnen und Nutzer zeigten sich beeindruckt von der Entschlossenheit und Entschiedenheit, mit der die Kölner Zivilgesellschaft für die Werte der Demokratie eingetreten ist.
Aufruf zu weiteren Protesten
Die Veranstalter der Demonstration kündigten an, dass der Protest gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Köln und ganz Nordrhein-Westfalen weitergehen werde. In den kommenden Wochen und Monaten seien weitere Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen geplant, um das Engagement für eine offene und vielfältige Gesellschaft sichtbar zu machen. „Wir lassen nicht locker, bis der letzte Rechtsextremist aus unseren Reihen verschwindet“, betonte eine Sprecherin des Bündnisses „Köln stellt sich quer“.
