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Der Traum der eigenen Eisdiele – so klappt’s

Wer bereits als Kind den Traum hatte, einen Eisladen zu eröffnen, der kann dies jetzt umsetzen. Auch, wenn viele Dinge zu beachten sind, ist es heutzutage leicht möglich, den Menschen leckere Eiskreationen aus dem eigenen Laden zu verkaufen. Um richtig erfolgreich zu sein und vor allem gut starten zu können, braucht es jedoch einen Plan. In diesem Zusammenhang können Leser die Tipps aus diesem Beitrag als Hilfeleistung ansehen. Die konkreten Fälle bzw. Situationen sollten natürlich mit Fachexperten, einem Steuerberater oder Ähnlichem abgesprochen werden.

Was brauchen Selbstständige, die eine Eisdiele eröffnen möchten?

Wenn die Idee einer eigenen Eisdiele im Kopf schlummert, dann sollten sich Interessierte Schritt für Schritt an die Planung setzen. Zuallererst muss ein Gewerbeschein beantragt werden. Dies kann je nach Bundesland zwischen zehn und 40 Euro kosten. Das heißt, dass die Beantragung dieses Scheins wohl für die wenigsten ein Hindernis darstellen sollte. Zuständig für die Ausstellung ist die lokale Kommunalverwaltung.

Dadurch, dass in den Gastronomiebetrieben in Deutschland die Hygienevorschriften sehr streng sind, ist es wichtig, dass eine Schulung zu diesem Thema besucht wird. In diesem Zusammenhang wird ein Gesundheitszeugnis ausgestellt, das darüber Auskunft gibt, dass man über das Hygiene- und Lebensmittelgesetz aufgeklärt wurde.

Als Nächstes sollten sich Neugründer überlegen, was alles im Sortiment sein sollte. Falls nur Eis offeriert wird, also keine alkoholische Getränke, dann benötigt man keine Gaststättenkonzession. Wer hingegen auch eine kleine Auswahl an verschiedenen Getränken (darunter auch Alkohol) im Angebot haben möchte, muss sich darum kümmern.

Eröffnet man einen Eisladen, möchten viele Besitzer das Eis selbst herstellen, denn sind wir mal ehrlich – das ist doch die Grundvoraussetzung, dass das Eis richtig lecker schmeckt. Entscheidet man sich für das Selbermachen, gilt die Vorschrift, sich in der Handwerkskammer eintragen zu lassen.

Welche Punkte sind entscheidend für ein gut laufendes Geschäft?

Es gibt mehrere Faktoren, die dafür sorgen, dass ein Business gut läuft oder nicht – natürlich ist dies auch bei der Eisdiele der Fall.

1. Die Lage ist entscheidend

Wer eine Eisdiele eröffnen möchte, der sollte unbedingt auf die richtige Lage achten. In dieser Branche sind Unternehmer auf Laufkundschaft angewiesen. So sollte der Laden weder abseits gelegen noch inmitten zig anderer Eisläden sein. Bei der Auswahl des passenden Standorts spielt natürlich auch die Miete eine wichtige Rolle. Oft es besser ein paar Hundert Euro weniger an Miete zu zahlen, als mitten im Zentrum zu sein und überteuerte Mietbeträge begleichen zu müssen. Viele Menschen besuchen nämlich auch die Seitenstraßen gerne.

2. USP – was macht das Geschäft besonders?

Das Alleinstellungsmerkmal (USP) ist wohl einer der entscheidenden Punkte, damit das Geschäft gut läuft. Hier kann der Gründer zwischen verschiedenen Dingen auswählen. Ein Merkmal könnten zig verschiedene Eissorten sein, ein besonders freundlicher Service, richtig große Eiskugeln im Vergleich zu den anderen Mitbewerbern usw. Das Merkmal entsteht häufig aus der eigenen Idee oder der individuellen Persönlichkeit. Es muss meist nicht mit Druck gefunden werden. Gründer können sich beispielsweise fragen, was ihnen besonders wichtig ist. Dann ergibt sich das Merkmal oft von selbst.

3. Größe des Lokals – ein Außenbereich ist essenziell wichtig

Daneben sollte das Lokal nicht zu klein sein. Die Größe hängt natürlich immer davon ab, ob der Gründer das Eis selbst herstellt oder nur zukauft. Grundsätzlich sollten ein paar Tische mit Stühlen Platz haben. Des Weiteren ist auch der Außenbereich wichtig. Die meisten Menschen essen Eis, wenn schönes Wetter ist. Das heißt, dass sie draußen sitzen möchten. Dafür benötigen Unternehmer bequeme Stühle, passende Tische und Sonnenschirme. Wer mehr Informationen zu Großschirmen für die Gastronomie haben möchte, kann hier lesen.

4. Guter Umsatz, um die Wintermonate zu überstehen

Dadurch, dass das Eisgeschäft ein saisonbedingtes Business ist, sollte man daran denken, dass die Miete auch für die nicht gut laufenden Monate bezahlt werden muss. Für diese schwachen Zeiträume müssen die Überschüsse, die an warmen Tagen eingenommen wurden, beiseitegelegt werden. Um diese Punkte alle gut und sinnvoll zu planen, kann ein Berater, der damit Erfahrung hat, helfen.

5. Alternativen für nicht schöne Tage

Wer einen reinen Eisladen eröffnet, muss mit Umsatzeinbußen im Frühling, an kalten Sommertagen, im Herbst oder Winter rechnen. Nimmt man hingegen auch Kuchen oder andere Produkte in das Angebot mit auf, könnte man die Umsatzeinbußen damit gering halten.

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