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Deutschland führt in Europa bei Start-up-Investitionen

Deutsche Konzerne interessieren sich zunehmend für junge, innovationsgetriebene Firmen. In den vergangenen fünf Jahren haben Unternehmen aus Deutschland insgesamt 1,3 Milliarden Dollar in Corporate Venture Capital (CVC) investiert, also mit ihrem Geld Start-ups unterstützt. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Boston Consulting Group, schreibt der „Spiegel“ in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe.

Deutschland stehe damit an erster Stelle in Europa, weltweit investieren nur Unternehmen aus den USA, China und Japan mehr. Dabei erwerben die Unternehmen inzwischen nicht mehr nur Minderheitenanteile, sondern betätigen sich zunehmend auch als sogenannte Akzeleratoren und Inkubatoren, also als Unterstützer, die Start-ups Arbeitsplätze bereitstellen oder sie strategisch beraten. Außerdem richten deutsche Unternehmen immer häufiger eigene Innovationslabore ein, interne Teams außerhalb der eigentlichen Entwicklungsabteilung, die Prototypen schneller entwickeln und früh im Markt testen. Die Studie zeigt aber auch, dass Deutschland Nachholbedarf hat: Obwohl es mit seinen Gesamtinvestitionen weltweit auf dem vierten Platz liegt, entsprechen die 2015 in Start-ups investierten 260 Millionen Dollar nur zwei Prozent des weltweiten CVC.

Foto: Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur

 

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