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Die 7 besten Indikatoren zum handeln von Währungspaaren

Indikatoren die beim Handeln von Währungspaaren helfen können, sind in erster Linie Hilfsmittel, um Kurse analysieren zu können. Dadurch bekommt man einen besseren Überblick und Eindruck darüber, wie sich der Kurs in der Zukunft verhalten könnte. Um also erfolgreich handeln zu können, sollte man möglichst viele Indikatoren lernen um den Chart bestmöglich analysieren zu können. Unter den Indikatoren gibt es zahlreiche Unterschiede. Der erfolgreiche Trader muss diese vorab auswendig lernen, sie müssen tief sitzen um in der Analyse schnell und effizient herangezogen werden zu können. Es handelt sich dabei in der Regel um Chartindikatoren, die bei der Analyse behilflich sind. Ideal ist es, wenn Sie die Ihnen bekanntesten Indikatoren benennen und nutzen. Sie sollten diese immer parat liegen haben. Es ist sinnvoll, immer 2 Indikatoren gleichzeitig zu nutzen. Leider passiert es heutzutage vielen Tradern, dass ihnen ein paar Indikatoren bekannt sind, aber sie können diese nicht richtig umsetzen, sondern wenden sie fehlerhaft an. Deshalb kommen oftmals Handelssysteme zum Einsatz, welche bereits die verschiedenen Indikatoren aufzeigen und dann in den derzeitigen Chart mit einbringen. Allerdings wird das nicht benötigt, wenn man etwas Übung hat und die Ansätze der Indikatoren rechtzeitig erkannt und genutzt werden. Mittlerweile haben sich jede Menge Indikatoren etabliert, die im Schnitt recht zuverlässig genutzt werden können, denn sie haben sich in den letzten Jahrzehnten erfolgreich durchgesetzt. Seit dem Start des Devisenmarktes, können nicht nur bekannte Indikatoren zum Einsatz kommen, sondern es kamen immer weitere hinzu, die von Fachmännern nach und nach eingeführt wurden. Schnell, sicher und effektiv analysieren, können Sie auf Plattformen, die eine fortgeschrittene Kursanalyse ermöglichen, wie zum Beispiel www.nextmarkets.com . Damit Sie sich einen besseren Überblick bezüglich sinnvoller und effektiver Indikatoren zum handeln von Währungspaaren verschaffen können, stellen wir Ihnen in diesem Beitrag die 7 wichtigsten vor.

Der technische Indikator Stochastic

Bei dem technischen Indikator Stochastic geht es darum, abschätzen zu können, in was für einem Bereich sich der Kurs eines Währungspaares befindet. Liegt er im überkauften oder überverkauftem Segment? Hierbei gibt es 2 Linien aus denen die Stochastic besteht, sie schwingen immer zwischen dem Wert 0 und 100 hin und her. Wenn die beiden Linien von unten nach oben de Bereich bei 80 kreuzen, dann ist der Markt auf jeden Fall überkauft. In diesem Fall sollten Sie unbedingt die Long-Position schließen. Wenn sich die Linien des Indikators Stochastic danach drehen und dieses Mal von oben nach unten die 80er-Linie kreuzen, dann können Sie von einem fallenden Kurs ausgehen und Short gehen. Im Bereich zwischen 20 und 0, verhält sich der Indikator genau umgedreht. Dadurch können Sie den Markt schon viel besser abschätzen. Der Indikator Stochastic ist sehr wichtig!

Der Indikator RSI (technischer Indikator)

Beim Indikator RSI geht es um den den „Relative Stärke Index. Er ist dafür da, um ähnlich wie Stochastic, Auskunft über die Verhältnisse im Markt zu geben, ob dieser überkauft oder überverkauft ist. Im Vergleich zur Stochastic gibt es hier jedoch nur eine Linie, welche zwischen 0 und 100 hin und her pendelt. Die beiden Extrembereiche liegen oberhalb von 70 und unterhalb von 30 bei Stochastic, kommt dann noch der RSI Indikator dazu und gleichzeitig wird die Mittelpunktslinie in der 50 gekreuzt, dann ist es sinnvoll, dass der hauptsächliche Trend von dem Währungspaar fortgesetzt wird.

Der MACD Indikator

Bei diesem Indikator handelt es sich um die Messung des Momentums. MACD ist die Abkürzung und steht eigentlich für „Moving Average Convergence Divergence“. Hier misst der Indikator immer wieder das Auseinander- und Zusammenlaufen vom gleitenden Durchschnitt. Der MACD identifiziert einen Trend nicht nur, sondern er gibt auch Auskunft dafür, wie die Trendstärke aussieht, bzw. erfolgt hierfür eine gute Einschätzung. Wenn Sie ein gutes Gefühl und feines Gespür für die Stärke von Kursbewegungen entwickeln möchten, dann sollten Sie öfters mit dem MACD Indikator arbeiten. Hinter diesem Indikator steht die Idee, die Abweichung zwischen langsamem und schnellem EMA zu errechnen. Im Chart besteht dieser Indikator aus insgesamt 2 Linien. Eine Linie steht für den kurzfristigen (schnellen) Durchschnitt und der andere für den langsamen (langfristigen Durchschnitt). In der Regel berechnet der Indikator die MACD-Linie dadurch, indem er die 26 Tage EMA von der 12 Tage EMA abzieht. Dann gibt es da noch die Signallinie, welche durch den 9-Tage-EMA Chart hinzugefügt wird. Wenn der Fall eintritt, dass die MACD-Linie unter die Signallinie fällt, dann sollten Sie unbedingt verkaufen. Tritt der umgekehrte Fall ein, ist sinnvoll dass Sie kaufen. Sie können die Zeitparameter auch individuell einstellen und andere nehmen anstatt der 26, 12 und 9 Tage, allerdings haben sich diese Parameter bisher bewährt. Finden Sie durch das Experimentieren die für Sie bestmöglichen Einstellungen heraus.

Bollinger Bänder

Im Rahmen der technischen Analyse, können Sie auch die Bollinger Bänder nutzen, um den Chart zu analysieren. Dieser Indikator ist nach dem Erfinder John Bollinger benannt. Es geht dabei um Trading Bänder oder Umschläge. Hierbei geht es darum, die Standardabweichung feststellen zu können. Dadurch kann man herausfinden, wo ein Band von möglichen Widerstands- und Unterstützungsbereichen liegen könnte. Wichtig ist dabei auch der Volatilitätskanal, welcher eine spezifische Variation des breiteren Konzepts darstellt. Unter- und oberhalb des zentralen Preismesswerts werden die Linien durch den Volatilitätskanal abgebildet. Dabei verkleinern oder vergrößern sich die Linien (Bänder), je nach Volatilität des Markets. Die Bollinger Bänder geben also maßgeblich schnell und effizient eine Auskunft darüber, wie viel Bewegung im Markt gerade im Spiel ist, daher sollten Bollinger Bänder sinnvoll eingesetzt werden, denn Sie können extrem nützlich sein. Mit diesem Indikator werden Sie beispielsweise die folgenden Dinge über den Markt und dem Chartverlauf erfahren:
  • Wie sich der Trend fortsetzen oder umkehren wird
  • Wann es zu Marktkonsolidierungen kommt
  • Mögliche Volatilitätsausbrüche
  • Potenzielle Zielpreise und wahrscheinliche Markttiefst- und höchststände
Die Interpretation der Bollinger Bänder, erfordert etwas Übung und Erfahrung, damit Sie schnell und effektiv handeln können. Doch wenn Sie den Dreh einmal raus haben, wird dieser Indikator Ihnen enorm weiterhelfen.

Gleitender Durchschnitt

Beim gleitenden Durchschnitt, handelt es sich um einen sehr beliebten Indikator, der von vielen Tradern sehr häufig genutzt wird. Dieser dient als hilfreiche Unterstützung wenn es darum geht, Chartbewegungen voraus zu sagen. Unter den Moving Averages sind der einfach gleitende Durchschnitt und der exponentiell gleitende Durchschnitt am bekanntesten. Sie werden am meisten genutzt! Sie lassen sich auch sehr gut in Kombination mit den Indikatoren RSI und MACD verwenden. Hierbei geht es immer um den durchschnittlichen Kurs über eine bestimmte Zeitspanne hinweg, daraus wird dann der SMA (Simple Moving Average) oder EMA (Exponentiell Moving Average) berechnet.

Pivot Punkte

Unter den technischen Chartauswertungen, gibt es eine ganze Menge verschiedener Arten von Pivot-Punkt-Analysen. Am weitesten verbreitet, sind die Standard Pivot-Punkte und die Fibonacci-Pivot Punkte. Diese im Detail zu erklären, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. In der technischen Analyse findet man in fast jeglicher Form Unterstützungs- und Widerstandszonen. Sie entscheiden über den Kauf und Verkauf. Ein Händler erwartet eine Preisbewegung, sollte sich der Markt in die Richtung dieser Zonen bewegen. Viele hoffen auf einen Ausbruch, heraus aus der Zone oder erwarten eine sinnvolle Trendbewegung. An den Zonen ist es wahrscheinlich, dass der Markt eine schnelle Bewegung machen wird, denn viele Trader achten auf diese und treffen daraufhin eine Entscheidung die zu einer Kauf- oder Verkaufshandlung führt. Um diese Zonen genau herausfinden zu können nutzt man die Pivot-Punkte. Diese werden aus bestimmten Preiskennzahlen berechnet. Als Eckdaten werden Schluss-, Hoch- und Tiefkurs zur Berechnung herangezogen. Dadurch werden die Ebenen beziehungsweise Pivot-Punkte identifiziert.

Keltner Channel

Der Keltner Channel besteht aus einer Mittellinie und 2 Außenbändern. Erfunden wurde dieser Indikator von Chester W. Keltner in den 60er Jahren. Er war ein sehr guter Rohstoff-Trader. Dieser Indikator dient dazu, die Kursbewegungen im Verhältnis zu den unteren und oberen Moving Average Bändern zu messen. Im Prinzip besteht der Keltner Channel also aus einer Kombination von Average True Range (ATR) und Exponential Moving Average (EMA). Es handelt sich hierbei um einen volatilitätsbasierten Kanal, der sehr erfolgreich zur technischen Chartanalyse genutzt werden kann.

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