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Die erste Webseite: Wie hoch sind die realistischen Kosten?

Potenzielle Kunden und Interessenten werden online durch nichts schneller in die Flucht getrieben, als durch eine Webseite, die unprofessionell gestaltet ist. Blinkende Texte oder (aufdringliche) Links, die ins Leere führen sowie lange Ladezeiten - Tab geschlossen und der (potenzielle) Kunde ist weg. Private Blogger, Selbstständige und Unternehmer, die sich Erfolg wünschen und ein wirkungsvolles Online-Marketing betreiben wollen , die benötigen dafuer eine professionelle Webseite. Diese muss intuitiv zu bedienen sein und die Zielgruppe muss auf dieser alle relevanten Informationen finden. Das eine solche Seite stets mit Kosten verbunden ist, sei es, dass die Webseite selbst mit Hilfe von einem Pagebuilder aufgebaut wird oder auf Freelancer von Fiverr, das wird jedem klar sein. Doch welche Kosten kommen auf den zukünftigen Webseitenbesitzer zu?

Die Kosten einer Webseite

Die Frage nach den Kosten einer Webseite entscheidet sich nicht selten durch die Antwort, um welches Projekt es sich handelt. Kein Webdesigner wird sich dazu verleiten lassen, „kurz mal eine Hausnummer zu geben“, da der Kunde einen Preis verlangt. Es wird auch keine ganz grobe angegeben, selbst wenn der Interessent immer wieder beteuert, dass er ihn nachher nicht darauf festnageln wird. Denn kommt es am Ende des Projektes bzw. nach Fertigstellung der Webseite zu einer deutlichen Preiserhöhung, dann wird das nur Unmut schüren. Kurz gesagt: Niemand ist in der Lage eben einmal die Kosten für eine Webseite zu kalkulieren.

Welche Art von Webseite soll es sein?

Es gibt einige Typen von Webseiten und jede davon hat ihren eigenen Schwierigkeitsgrad. Während ein Blog sehr leicht zu erstellen ist, bspw. durch zahlreiche Blogsysteme und Pagebuilder, ist eine Firmenwebseite bereits ein deutlich umfangreiches Projekt, ebenso wie ein Online-Shop, bei dem die Wahl der Shop-Plattform entscheidend ist. Mitgliedsseiten und Web-Applikationen, wie Verzeichnisse, Reiseportale und Vergleichsseiten hingegen sind als „schwer“ in der Erstellung zu bezeichnen. Wenn es um die Einschätzung des Aufwandes der Webseite geht, dann müssen drei Aspekte berücksichtigt werden: Zeit, Geld und Know-how. Wer genügend Geld hat, dem sind keine Grenzen gesetzt und es kann dem Entwickler gesagt werden, was zu tun ist. Damit fängt es den Mangel an technischen Know-how und Zeit auf. Doch wer weniger Zeit hat, der kann das mit einem Entwicklerteam lösen. Zwar arbeitet dieses schneller, aber kostet Geld. Eine andere Möglichkeit ist es, selbst Hand anzulegen – Know-how vorausgesetzt – um das Projekt zu beschleunigen. Die größte Herausforderung ist das technische Know-how und es ist tatsächlich heute möglich eine Webseite, ohne Programmierkenntnisse zu erstellen. Hier ist die Crux die Art des Projektes.

Welches System ist ratsam für die Erstellung einer Webseite?

Es sind letztendlich die technischen Anforderungen des Projektes, die bestimmen, welches System in Frage kommt. Die größte Freiheit besteht sicherlich darin, wenn man selbst in der Lage ist zu programmieren. Doch ist dies aufgrund von Zeit-, Aufwands- oder Know-how Gründen nicht möglich, dann sind evtl. vorgefertigte Lösungen eine Möglichkeit. Diese sind so konzipiert, dass für die Bedienung keinerlei Programmierkenntnisse notwendig sind.

Die Homepage-Baukästen: günstig aber limitiert

Ein Homepage-Baukasten ist sicherlich der leichteste Einstieg. Damit ist es möglich, Blogs, kleinere Online-Shops , private und geschäftliche Seiten umzusetzen. Fast alle ermöglichen es, die Webseite oder bestimmte Bereiche mit einem Passwort zu schützen: Anmelden, Design auswählen und los geht’s! Die meisten dieser Baukästen können unverbindlich und kostenlos getestet werden, um so herauszufinden, welcher sich für das Projekt am besten eignet. Im Preis inbegriffen sind Designs, Updates, Support und Hosting. Bei einigen Anbietern wird sogar die Domain mit SSL-Zertifikat und E-Mail-Hosting geboten. Der Kostenfaktor hier zwischen 0 und 35 Euro monatlich.

Content-Management-System (CMS): hilfreich bei mittelkomplexen Projekten

WordPress ist das populärste CMS, das ursprünglich zum Bloggen verwendet wurde. Doch mittlerweile ist es problemlos für andere Webprojekte einsetzbar. Bei WordPress handelt es sich um ein sogenanntes Open-Source-System, was bedeutet, dass es vollkommen kostenlos ist. Gezahlt wird hier nur für Web-Hosting, E-Mai-Hosting, Domain, SSL-Zertifikat, Support, Plugins und Theme. Je nachdem was benötigt wird, geht die Preiskurve hier nach oben oder unten. Wobei die erstmalige Erstellung mit rund 1000€ für eine einfache Webseite zu Buche schlägt. Allerdings kann dieser Preis schnell in die Höhe gehen je nach individueller Anforderung.

Die individuelle Lösung: für die großen Pläne und Budgets

Sind Homepage-Baukasten oder CMS nicht geeignet, dann wird eine individuelle Lösung benötigt. Hier geht nichts ohne Programmierkenntnisse und/oder das notwendige Kleingeld. Eine Idee muss visuell entworfen werden und dafuer ist ein Designer in der Regel notwendig. Hier ist es nicht ausreichen, festzuhalten wie das Projekt aussieht, sondern das Verhalten der Webseite muss festgehalten werden. Ohne entsprechende Informationen ist es keinem Programmierer möglich , ein zufriedenstellendes Resultat abzuliefern. Nach Fertigstellung gilt es das Resultat zu testen und hier entstehen leicht Kosten im fuenf- bis sechsstelligen Bereich, wenn ohne Kenntnisse bei null begonnen wird. Eben in diesem Fall ist es empfehlenswert, auf einen erfahrenen Programmierer zu setzen. Der Kostenfaktor für eine professionelle Seite beginnt ab rund 10.000€ ohne Grenzen nach oben! Hinzu kommen noch die Kosten für das Hosting, die zwischen 50 und 500€ liegen.

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