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Die Logistikbranche zählt zu den Globalisierungsgewinnern

Geprägt wird die Logistikbranche durch neue Technologien, gehobene Kundenbedürfnisse und dem Druck, Ressourcen sparsamer zu nutzen. Dabei spielt die Überwindung der letzten Meile eine entscheidende Rolle.

Die Welt verändert sich

Vor unseren Augen verändert sich die Welt. Egal wo der Blick hingeht, die Technologie revolutioniert unseren Lebens- und Arbeitsalltag sowie die Art und Weise, wie wir unsere sozialen Kontakte pflegen. Hier bildet die Logistik keine Ausnahme. Die Digitalisierung transformiert vom vernetzten Lager bis zur autonomen Zustellung auf der letzten Meile die Industrie. Damit wird diese effizienter und kundenorientiert, als sie je war. Eben an diesem Punkt setzt der Logistics Trend Radar an. Diese richtungsweisende Trendstudie basiert auf Beiträgen von über 10.000 Logistik- und Technologieexperten. Die Studie dient als Orientierungshilfe für die Strategieausrichtung und Innovationsentwicklung der Logistikbranche und -industrie. 28 Schlüsseltrends wurden vom Trendradar analysiert. Diese gewinnen derzeit an Dynamik und werden die Branche in Zukunft maßgeblich prägen.

Die Logistik wird durcheinander gewirbelt

Zweifelsohne zählen die Logistiker zu den Gewinnern der Globalisierung. Denn die Auftragsbücher füllen sich durch den Anstieg der globalen Güterströme. Dies wird deutlich durch die Umsatzentwicklung der Brachen in Deutschland zwischen 1995 und 2019. Die Umsätze der Branche stiegen in diesen Jahren von 123 Milliarden auf 279 Milliarden Euro mehr oder weniger kontinuierlich an. Gestört wurde die Aufwärtsbewegung nur temporär - aber nicht nachhaltig – durch wirklich tiefe Einschnitte, wie bspw. von der Lehmann-Pleite in 2008, durch die eine Finanzkrise ausgelöst wurde. Dass die internationale Arbeitsteilung weiter ansteigt, das ist aus heutiger Sicht sehr wahrscheinlich, da die Mehrheit durch niedrigere Preis und einer größeren Auswahl profitiert. Es hat somit den Anschein, dass der Bedarf an Transport- und Logistikdienstleistungen, in der Zukunft weiter ansteigen wird. Aber trotz dieser hervorragenden Perspektive steht die Logistikbranche vor einem Umbruch, der mit Herausforderungen kommt.

Die vier zentralen Faktoren des aktuellen Logistik Trends

Im aktuellen Logistik Trend Radar 2018/19 benennt der Branchenführer DHL die vier zentralen Faktoren:

1) Die Kundenorientierung

Die Logistiker sind aufgefordert, effizientere Wege zu finden, damit sie in der Lage sind die letzte Meile zu meistern. Der Handel versucht darüber hinaus, den gestiegenen Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden und die Waren über eine stetig wachsende Anzahl von Absatzkanälen zu verkaufen.

2) Nachhaltigkeit

Es wird nicht möglich sein, die gesetzten Klimaziele ohne die Logistikbranche zu erreichen. Einerseits ist ein Spagat zwischen einer höheren Transportleistung und niedrigeren Emissionen notwendig, aber auf der anderen Seite ist das schwer zu bewerkstelligen.

3) Neue Technologien

Den Logistikern öffnen sich durch die Digitalisierung mit Schlüsseltechnologien, wie künstliche Intelligenz, Blockchain oder dem IoT (Internet der Dinge ) ungeahnte Möglichkeiten, um den Transport effizienter und somit nachhaltiger zu gestalten.

4) Der Mensch

Laut dem Trend Logistik Radar wird der Mensch selbst in der Zukunft das Herzstück der Logistik bleiben, auch wenn Digitalisierung und Automatisierung zunehmen. Ungeachtet dessen werden sich die Aufgaben der Menschen wandeln und Maschinen werden zunehmend die körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten übernehmen.

Die Lösungen für die Schlüsselfaktoren

Für die Unternehmen ergeben sich besonders aufgrund technologischer und organisatorischer Ebene meist große Herausforderungen. Damit es möglich ist, für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen, sind Unternehmen dazu aufgefordert, auf Software-Lösungen und smarte Lösungen zurückzugreifen. Komplette Logistikleistungen wie sie beispielsweise VS Logistics anbietet, eignen sich für Betriebe unterschiedlicher Größe und Ausrichtung. Solche Angebote sind hilfreich in Hinsicht auf die Organisation von Lagerverwaltungssystemen, der Implementierung von passender Software und der Umsetzung individueller Lösungen. Deren Abwicklung wird durch die Logistik „aus einer Hand“ vereinfacht. Bei der Umsetzung der zukünftigen Trends in der Logistik stellen die Software-Lösungen einen zentralen Aspekt dar. Hier ist nicht nur das digitale Transportmanagement betroffen, sondern bspw. ebenfalls die Abwicklung des Güterverkehrs. Beispielsweise steht die Integration autonomer Fahrzeuge an, wenn es um die Optimierung der Transporte geht. Aber auch diese komme nicht ohne eine menschliche Fahrbegleitung aus sowie das organisatorisch arbeitende Personal. Eben dieses Beispiel zeigt sehr genau, wie wichtig es ist, die menschliche Arbeitskraft mit der durch die Digitalisierung einhergehenden Automatisierung zu verbinden. Daher gilt für die Unternehmen, ein besonderes Augenmerk auf das Personal zu legen und diese im Hinblick auf die zahlreichen digitalen Einflüsse zu schulen.

Wie ist es um die Zukunft bestellt?

Anhand der vier Trends lassen sich die wichtigen Schlüsselfaktoren benennen. Doch die Umsetzung dieser ist auf einem anderen Blatt geschrieben. Die zukünftige Entwicklung wird durch die individuellen unternehmerischen Strategien, dein Einfluss der Technologien und der Innovationsbereitschaft geprägt. Dies gilt ebenfalls für den auf- und Ausbau logistischer Infrastrukturen. Eine Logistiklösung besteht dabei nicht aus linear verlaufenden, sondern aus dynamischen Strategien. Von den Verantwortlichen der DHL-Studie wird beispielsweise die Notwendigkeit für Unternehmen betont, die Logistiktrends selbst weiter voranzutreiben. Die zentrale Herausforderung ist klar: die Logistikprozesse in der Zukunft anzupassen, zu optimieren und zugleich ressourcenschonend und nachhaltig zu agieren. Fazit ist, dass der Bedarf an Transportleistungen weiterhin wachsen wird. Diese Entwicklung ist nur durch eine wirtschaftliche Zäsur aufzuhalten. Doch in Zukunft werden die Logistiker nicht nur mehr zu tun haben, sondern sie sind dazu aufgefordert ihre Leistung ebenfalls anders abzuliefern. Der Grund ist, dass die gestiegenen Kundenerwartungen und der Druck Ressourcen zu sparen, viel eingespielte Prozesse in Frage stellt.

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