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Digitalisierung: Weiterbildung sichert Arbeitsplätze

Der sichere Umgang mit Computeranwendungen ist schon längst kein Fall mehr für Spezialisten. E-Mail-Programme, Browser und Office-Anwendungen sind im Büroalltag mittlerweile so selbstverständlich zu bedienen wie Kopierer und Kaffeemaschine. Und die Digitalisierung schreitet in rasendem Tempo voran. Um nicht von ihr überholt zu werden, müssen Unternehmen und Arbeitnehmer auf Weiterbildung setzen.

Mit der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt ändern sich auch die Ansprüche an die Mitarbeiter: umfassende digitale Kompetenzen sind schon jetzt Voraussetzung für die meisten Beschäftigungen. Der Trend ist weitreichend: In Zukunft müssen Arbeitnehmer mit unterschiedlichsten Technologien umgehen können und vielseitig einsatzfähig sein. Somit führt die Digitalisierung zu einem erhöhten Weiterbildungsbedarf. Am Beispiel der Nutzung von Microsoft Excel wird deutlich, wie wichtig eine solche digitale Weiterbildung für die Zukunft von Unternehmen und Mitarbeitern ist.

Microsoft Office im Unternehmensalltag

Microsoft Office ist und bleibt ein fester Bestandteil des deutschen Büroalltags. Ein geübter Umgang mit Word, Outlook, PowerPoint oder Excel sind Grundvoraussetzung für die Organisation und Präsentation von Unternehmen, jedoch wird das Potential der Anwendungen selten ausgeschöpft. Insbesondere das Tabellenkalkulationsprogramm Excel wird zu oft bloß als Listen-Tool verwendet – dabei bietet es viel mehr Möglichkeiten, die für die Unternehmensabläufe fruchtbar gemacht werden können.

Microsoft Excel Training für Mitarbeiter

MS Excel ist nach wie vor das beliebteste Werkzeug für die Unternehmensplanung. Der Grund dafür liegt in der Vielseitigkeit der Anwendung, denn Excel vereint eine Vielzahl von Funktionen, unter anderem:

  • Darstellung und Verwaltung von Zahlenmaterial
  • Nebenrechnungen
  • Layout

Doch ein Mehrwert für das Unternehmen entsteht nur, wenn alle beteiligten Mitarbeiter Excel kompetent anwenden können. Durch ein Microsoft Excel Training, wie es hier von medienreich Training angeboten wird, lernen Mitarbeiter, die Funktionen des leistungsstarken Programms im Arbeitsalltag effektiv zu nutzen. Denn ein sachkundiger Umgang mit Formatierungen, Formatvorlagen, Formeln und Funktionen schafft die Grundlage dafür, dass Excel sinnvoll in die Abläufe des Unternehmens integriert werden kann und zur Optimierung dieser beiträgt.

Lohnt sich die Investition in Excel?

Neben Excel gibt es zahlreiche Anwendungen auf dem Markt, die auf bestimmte Teilbereiche der Unternehmensorganisation spezialisiert sind. Wieso also auf ein allgemeineres Tool wie Excel zurückgreifen, bei dem eventuell einzelne Schritte noch per Hand programmiert werden müssen, während eine spezialisiertes Planungswerkzeug das automatisch macht? Der Grund hierfür liegt nicht nur in der Vielseitigkeit von MS Excel, sondern auch in seiner Etabliertheit:

  • als Standardwerkzeug ist die Leistungsfähigkeit bereits erprobt
  • System kann aus bestehenden Ressourcen aufgebaut werden und braucht damit keiner weiteren Investitionen
  • Software bereits in die Systemlandschaft integriert
  • verwendete Formate sind weltweit Standard und somit international kompatibel
  • Zukunftsfähigkeit quasi garantiert und daher große Investitionssicherheit

Aus diesen Gründen ist Excel aus der Unternehmensplanung nicht wegzudenken – denn keine andere Anwendung bietet einem Unternehmen so viel Planungs- und Investitionssicherheit. Die geübte Anwendung von Excel ist deshalb sowohl aus Arbeitgeber- als auch aus Arbeitnehmersicht unverzichtbar – und doch nur eine von vielen Kompetenzen für die digitalisierte Arbeitswelt.

Digitalisierte Arbeitswelt: Welche Kompetenzen sind wichtig?

Die kompetente und effektive Anwendung von Technologien bilden die Grundlage eines erfolgreichen digitalen Wandels im Unternehmen. Die Herausforderungen der Digitalisierung gehen jedoch über eine bloße Erweiterung der Medienkompetenz weit hinaus. In einer Arbeitswelt, die von immer neuen Technologien, virtueller Kommunikation und automatisierten Prozessen geprägt ist, brauchen Mitarbeiter vor allem auch diese Kompetenzen:

  • Veränderungs- und Lernkompetenz
  • virtuelle Kommunikationsfähigkeiten
  • Organisations- und Analysekompetenz (Arbeitsgestaltung und Datenverarbeitung)

Der Auf- und Ausbau dieser Kompetenzen durch Schulungen oder andere Qualifikationsmaßnahmen liegt dabei nicht nur im Interesse des Unternehmens, sondern auch in dem der Mitarbeiter – denn eine solche Weiterbildung bietet Schutz vor Beschäftigungslosigkeit, indem sie auch in Zukunft vermarktbare Fähigkeiten fördert.

Wie durch Digitalisierung neue Arbeitsplätze entstehen

Schon jetzt werden immer mehr Arbeiten von Robotern und Programmen übernommen. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Mensch überflüssig wird – ganz im Gegenteil: Die EU-Kommission geht davon aus, dass durch die Digitalisierung mehr Arbeitsplätze geschaffen als vernichtet werden. Jedoch wird der Mensch neue Aufgaben übernehmen und statt repetitiver Arbeit genau das machen, was Maschinen (noch) nicht können: kreativ auf Probleme reagieren, originelle Strategien entwickeln und Arbeitsabläufe aktiv mitgestalten.

Die Voraussetzung dafür liegt nicht nur in den individuellen Kompetenzen der Mitarbeiter, sondern muss auch von den Unternehmen systematisch geschaffen werden. Allerdings unterschätzen viele deutschen Unternehmen die Chancen und Risiken der Digitalisierung. Denn anstatt bloß auf aktuelle Trends zu reagieren, müssen Unternehmen den digitalen Wandel der Arbeitsprozesse zielgerichtet gestalten. Welche Digitalisierungsstrategie dafür sinnvoll sind, hängt letztendlich von der Struktur, Organisation und Zukunftsvision des jeweiligen Unternehmens ab. Wichtig ist jedoch, dass sie die unterschiedlichen Kompetenzlevel der Mitarbeiter berücksichtigt, denn nur so lassen sich bereits bestehende Arbeitsplätze zukunftsgerichtet umgestalten und nachhaltig neue Stellen schaffen.

Eckpunkte einer erfolgreichen Digitalisierung

Wovon also ist der Erfolg der Digitalisierung von Unternehmen und Arbeitswelt abhängig? Es ist das Zusammenspiel dreier Aspekte: Technologie, Mitarbeiterkompetenz und Unternehmensstrategie. Denn nur wenn Unternehmen dynamisch auf Veränderungen reagieren, also wenn aktuelle Technologien von vielseitig kompetenten Mitarbeitern systematisch und trotzdem kreativ eingesetzt werden, können sie den sich ändernden Ansprüchen eines digitalisierten Marktes gerecht werden. Und nur so können Mitarbeiter und Unternehmen die Entwicklung der Digitalisierung aktiv mitgestalten – und verhindern, von ihr abgehängt zu werden.

Foto: ©istock.com/shironosov

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