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DIHK fürchtet „Protektionismusfalle“ durch Corona

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) warnt vor einem in der Coronakrise um sich greifenden Protektionismus, der für die hiesige Wirtschaft bereits spürbar negative Folgen habe. "Immer mehr droht die Coronakrise zur Protektionismusfalle zu werden", schreibt der Spitzenverband in einem noch unveröffentlichten Positionspapier, über das die "Welt" (Dienstagausgabe) berichtet. Damit verstärke sich im Zeitraffer ein Trend, der bereits seit einigen Jahren schleichend in Gang sei.

Die Bundesregierung müsse die deutsche EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um beherzt gegen Protektionismus einzutreten. "Für die deutschen und auch die europäischen Unternehmen kommt es nun darauf an, die Märkte wieder zu öffnen", erklärte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben, in der "Welt". "Faire und gleiche Bedingungen, also ein internationales Level Playing Field, sind ebenso wichtige Schritte aus der Krise - und nicht Protektionismus." Die EU sollte daher noch verstärkt auf Handelsverträge setzen, wie das mit Vietnam, Kanada oder Japan bereits geschieht, fordert Wansleben.

Foto: Container, über dts Nachrichtenagentur

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