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DIHK verlangt Nachbesserungen beim Klima-Kompromiss

Der Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK) hat Nachbesserungen beim Klimakompromiss gefordert, auf den sich Bund und Länder geeinigt haben. "Die geplante Erhöhung der CO2-Preise in den Jahren 2021 bis 2025 führt dazu, dass ein Teil der Unternehmen am Standort Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig sein wird. Ein kluger Ausgleich für die Unternehmen ist deshalb dringend notwendig", sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Die Betriebe wollten zeitnah wissen, ob und inwieweit sie in Deutschland eine Zukunft haben. Höhere CO2-Preise träfen vor allem mittelständische Industriebetriebe und Logistiker, die auf Gas oder Diesel angewiesen seien, aber wenig Strom einsetzen könnten. Daher ist es laut Schweitzer unbedingt erforderlich, solche Unternehmen zusätzlich zu entlasten. Dieser umfassende Ausgleich von Belastungen im Mittelstand müsse Bestandteil des Beschlusses des Vermittlungsausschusses sein. Das Gremium kommt am Mittwoch zusammen, um die Einigung von Bund und Ländern formal abzusegnen. Die Vorlage soll dann am 20. Dezember Bundestag und Bundesrat passieren.

Foto: Industrieanlage, über dts Nachrichtenagentur

 

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