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Do & Co will in Istanbul wachsen

Do & Co will in Istanbul wachsenIstanbul – Der türkischstämmige Attila Dogudan sucht Investorengelder für Do & Co, bis zu 150 Millionen Euro sollen es werden. Do & Co soll wachsen, besonders in Istanbul, wo die Errichtung eines Hotels mit Restaurant und einer sogenannten Premium-Location geplant ist. Aber auch für das Demel in Wien wird Geld benötigt, denn Erweiterung und Renovierung stehen an. In anderen Teilen Europas und in den USA will Dogudan die Investorengelder für bestehende und neue Gourmetküchen verwenden. Und weil alles neu gestaltet wird, muss auch in die Do & Co Akademie investiert werden. Alles neu durch Anleihen, dafür bietet Dogudan auch einen Fixzinssatz, der Ende März bekannt gegeben wird. Er wird, so Vermutungen, zwischen 3,25 und 3,5 Prozent liegen.

Seit 1998 an der Börse

Gegründet wurde das Unternehmen 1981. Den Durchbruch schaffte Dogudan nicht zuletzt durch die Übernahme des Caterings der Lauda Air 1987 und später des Event Caterings bei Formel 1 Rennen. Seit 12 Jahren befindet sich das Traditionsunternehmen Demel in der Wiener Innenstadt in seinem Besitz. Befindet sich das Demel seit 1888 am Kohlmarkt in Wien, führte es Dogudan hinaus in die Welt. Niederlassungen von Demel existieren inzwischen auch in Salzburg und New York. Die Wiener Zuckerbäcker- und Kaffeetradition importiert in die Staaten. Dogudan, dessen Catering Do & Co seit Jahren mit den großen Events verbunden ist, betreibt auch zwei Restaurants in Wien sowie ein Luxushotel. In München ist er mit Restaurants und Showküchen seit 2007 vertreten. 2012 begab sich Dogudan mit seinen Speisen auf die Schienen, denn Do & Co zeichnet sich zuständig für das Catering in allen Zügen der Österreichischen Bundesbahnen. Bis 2013 war die Raiffeisen-Holding Niederösterreich am Unternehmen beteiligt, überließ aber ihre Anteile im Vorjahr der Attila Dogudan Privatstiftung.

Unternehmensanleihe von Banken gemanagt

Die Unternehmensanleihe mit einer Laufzeit von 7 Jahren wird von der Erste Group, der Raiffeisen International und der Uni Credit Bank Austria gemanagt. Die Zeichnungsfrist für private Anleger und institutionelle Investoren beginnt am 27. Februar und endet am 3. März.   In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2012/2013 konnten Umsatz und Gewinn deutlich erhöht werden. Der Konzerngewinn stieg von 14,9 Millionen Euro auf 18,4 Millionen Euro und der operative Gewinn erreichte eine Höhe von 31,03 Euro. Der Zuwachs beim Umsatz betrug 22,2 Prozent und erreichte 442,2 Millionen Euro. Selbst die Mitarbeiterzahl wuchs, von 1518 auf 5642. Bei diesen erfreulichen Ergebnissen ist anzunehmen, dass sich genügend Investoren finden, sodass Attila Dogudan mit seinem Unternehmen noch weiter wachsen kann.

Foto: Haeferl (CC-BY-SA 3.0-at)

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