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DSL Verfügbarkeit in Deutschland nimmt zu

Die Bandbreite spielt nicht nur in den Privathaushalten eine immer bedeutendere Rolle. Den Anfang machten einst die knatternden Modems, die sich im Laufe der Zeit zu einer leistungsstarken Technologie entwickelt haben, mit der hohe Übertragungsgeschwindigkeiten möglich sind. Inzwischen sind solide Datenleitungen in den modernen Unternehmen maßgeblich für Effizienz, Erfolg und Performance. Gefragt ist heute Geschwindigkeit und das von der Standortvernetzung bis zur digitalen Dienstleistung. Für Unternehmen könnten ebenfalls die Glasfaseranbindungen in Form von Dark Fieber durchaus attraktiv sein.

Im Westen gibt es schnelleres Internet als im Osten

Zwei neue Studien zeigen auf, wie es tatsächlich um den Ausbau des Breitbandinternets bestellt ist. In Sachen Geschwindigkeit haben die alten Bundesländer im Westen die neuen im Osten abgehängt. Darüber hinaus verfügen die Großstädte und Stadtstaaten wie Bremen, Hamburg und Berlin über deutlich schnelleres Internet als die ländlichen Gebiete. Aber nicht nur die privaten Haushalte sind schlecht versorgt, sondern auch rund ein Drittel der deutschen Gewerbegebiete verfügen über keinen Anschluss an das schnelle Internet, wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ schreibt und sich dabei auf eine Anfrage der FDP im Bundestag bezieht. Auch hier trifft es die neuen Bundesländer am härtesten: 57% der Gewerbegebiete in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sind unterversorgt. Zudem gibt es erhebliche Unterschiede beim Breitbandausbau : Während die Nutzer in Bremen auf durchschnittlich 27 Mbit/s beim Download in 2018 kamen, kommt das Flächenland Niedersachsen nur auf 14 Mbit/s.

Die Anzahl der Breitband-Haushalte in Deutschland steigt

In 2017 lag der Anteil der Breitband-Haushalte an allen deutschen Internethaushalten bei rund 98%. Damit belief sich die Anzahl der Anschlüsse an das Breitband, dass über die normale Telefonleitung, den Kabelanschluss oder Mobilfunk bereitgestellt wird, auf mehr als 33 Millionen. Im selben Jahr belieft sich das Datenvolumen des stationären Breitband-Internetverkehrs in Deutschland auf 30,8 Milliarden Gigabyte. Rund 95% der Unternehmen waren bereits 2017 mit einem Breitbandanschluss ausgestattet. Statistiken zur Verfügbarkeit des schnellen Breitbandinternet (≥ 50Mbit/s) für die Haushalte nach Bundesländern zeigt, dass Bremen mit 97,2% Ende 2018 vor Hamburg (97%) und Berlin (96%) lag. Niedersachsen wies eine Verfügbarkeit von 87,4% auf. In einem anderen Verhältnis zeigt sich die Verfügbarkeit von Breitbandinternet (≥ 1 Mbit/s) für die deutschen Haushalte, wo es kaum Unterschiede gibt mit einer Verfügbarkeit zwischen 99,7% und 100%. In den einzelnen Regionen wird kontinuierlich von den Telekommunikationsunternehmen in leistungsfähige Breitbandinfrastrukturen investiert, wie bspw. in der Region Hannover.

Verfügbarkeit von schnellem Breitbandinternet (≥ 50Mbit/s) für Haushalte in Deutschland nach Bundesland (Stand Ende 2018)

Unversorgte Gebiete werden in der Region Hannover erschlossen

Für das wirtschaftliche Wachstum , die Wettbewerbsfähigkeit und digitale Themen, wie beispielsweise die Industrie 4.0 oder das Smart-Home sind schnelle Bandbreiten eine wichtige Voraussetzung. Kontinuierlich wird in der Region von den Telekommunikationsunternehmen in die Breitbandinfrastruktur investiert. Allerdings kommt es nur dort, wo es für die Unternehmen wirtschaftlich ist, zu einem privat finanzierten Breitbandausbau. Aus diesem Grund ist die Versorgungssituation in den eher dünn besiedelten Gebieten laut DSLregional aufgrund der hohen Erschließungskosten oft unzureichend. Aktuell ist die DSL-Verfügbarkeit in Hannover 81% hoch und dank der zahlreichen Sondierungsgesprächen mit den Telekommunikationsunternehmen konnte die Wirtschaftsförderung der Region Hannover erreichen, dass eine Vielzahl der bis dato unterversorgten Gebiete im Eigenausbau der Telekommunikationsunternehmen mit den Breitbandinfrastrukturen erschlossen wurden oder in der nächsten Zeit erschlossen werden. Dennoch bleiben trotz der laufenden und geplanten Erschließungen der Unternehmen in der Region einige Gebiete weiterhin unterversorgt. IN dieser Hinsicht besteht für die Wirtschaftsförderung weiterhin Handelsbedarf, damit die regionalen Disparitäten ausgeglichen werden können. Denn nur so ist es möglich, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Region Hannover zu sichern, diesen für Fachkräfte weiterhin attraktiv zu gestalten und die Teilnahme der Bürger und Bürgerinnen am gesellschaftlichen Leben weiter zu verbessern.

Fördermittel machen den Ausbau der Region Hannover möglich

Durch den Breitbandausbau erhalten 48 Ortschaften in der Region Hannover einen deutlich schnelleren Breitbandausbau. Möglich wird dies durch Fördermittel von Bund und Land in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro. Bei der Erschließung der unterversorgten Gebiete verfolgt die Wirtschaftsförderung der Region das Modell der Wirtschaftlichkeitslücke. Von der Region erhalten die Telekommunikationsunternehmen von der Region eine Beihilfe zum Fehlbetrag zwischen Ausgaben und den geplanten Einnahmen. Um die unterversorgten Gebiete zu erschließen, erhielt die Wirtschaftsförderung Fördermittel in Höhe von rund 1,68 Mio. Euro über das niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz . Vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erhielt die Region Hannover eine Förderung von rund 1,15 Mio. Euro. Für die Städte und Gemeinden übernimmt die Region den kommunalen Anteil in Höhe von rund 0,33 Mio. Euro. Rund 48 Ortschaften in 13 Kommunen mit 4.150 Adressen, rund 5.200 Haushalten, 290 Unternehmen, 3 Grundschulen und weitere Einrichtungen wie Feuerwehren , Kindergärten etc. profitieren von dem geförderten Breitbandausbau. Die Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen werden durch die Erschließung mit den leistungsfähigen Breitbandinfrastrukturen mit bis zu 100 Mbit/s im Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload versorgt.

Deutschland bleibt Kupferland - OECD-Staaten setzen auf Glasfaser

Deutschland macht einen guten Eindruck in Hinsicht auf das Internet, sofern die Zahlen des Statistischen Bundesamtes mit dem Durchschnitt der anderen OECD-Länder verglichen werden: 87% der Haushalte verfügen über einen Breitbandanschluss laut dem Jahrbuch 2018. Doch interessanterweise wird vom Statistischen Bundesamt auch das mobile Internet als Breitband gewertet. Aber immerhin hat sich die durchschnittliche Geschwindigkeit in Deutschland, seit 2013 verdoppelt.

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