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Erfolgreich bei Amazon verkaufen – 7 Tipps als Basis

Ohne Frage war 2020 für den Onlinehandel ein ganz besonderes Jahr, nicht nur da die Umsätze aufgrund der Corona-Krise massiv stiegen, sondern da sich die sogenannten Silver Surfer ebenfalls im Internet breit machten. Denn für viele – auch ältere Verbraucher – wurde der Einkauf im Internet immer alltäglicher.

Besonders erfolgreich waren die großen Marktplätze wie Amazon, eBay und Co, die ihre Umsätze noch stärker als der gesamte Onlinehandel steigerten (über 20 Prozent) und sich damit in 2020 fast 50 Prozent des gesamten Online-Geschäfts sicherten.

Amazon steigert seinen Umsatz kontinuierlich

Amazon ist ein Gigant auf dem Online Shopping Markt und das zeigen die „irren“ Zahlen der versendeten Pakete auf. Allein in den USA versendete der Shopping-Riese über 1,9 Milliarden Pakete über sein Liefernetzwerk aus. Damit stieg das Volumen in 2020 um 155 Prozent im Vergleich zu 2019 an. Die Studie „Parcel Shipping Index“ von Pitney Bowes prognostiziert eine durchschnittliche Wachstumsrate für 2020 bis 2024 von 30 Prozent. In Deutschland versendete der eCommerce-Riese 849 Millionen Pakete und ist damit mit Abstand der größte und wichtigste Versender.

Um es einfach auszudrücken: Der Onlinehandel boomt in Deutschland und weltweit. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: eine große Produktvielfalt, günstige Preise, eine deutliche Zeitersparnis und die Unabhängigkeit von den Öffnungszeiten. Verstärkt wurde dies alles noch einmal durch die Corona-Pandemie. Denn diese sorgte für vorübergehende Engpässe im Supermarkt, geschlossene Geschäfte und die Maßgabe, daheim zu bleiben. Somit blieb den Deutschen über Wochen keine andere Möglichkeit, als online zu shoppen.

Fazit ist, dass wer als Händler nicht auf Amazon präsent ist, der verpasst die Hälfte des potenziellen Marktes.

Es ist nie zu spät zu starten – hilfreiche Tipps

Für jeden Händler bei Amazon gilt: Es ist mehr nötig, als nur ein paar Artikel einzustellen und auf Kunden zu warten. Wer erfolgreich bei Amazon verkaufen möchte, der muss dafür die richtige Basis schaffen.

Bei dieser handelt es sich natürlich um ausführliche und fehlerfreie Produktbeschreibungen, die zudem mit hochwertigen Amazon Produktfotos bebildert sind. Zusätzlich dazu empfehlen sich noch folgende Maßnahmen:

1. Optimierung der Suchbegriffe und Angebote

Die Suchbegriffe, die zur Kennzeichnung des / der Produkte eingetragen werden können, sollten optimiert werden. Dafür keine Phrasen, sondern einzelne Wörter verwenden. Nicht wiederholt werden müssen, Worte aus dem Produkttitel, da Amazon diese bereits in den Suchergebnissen berücksichtigt.

2. Sponsored Products – die Sichtbarkeit erhöhen

Die Verkaufshistorie spielt bei der Platzierung in den Suchergebnissen bei Amazon eine wichtige Rolle. Verkäufer, die frisch einsteigen, haben die Möglichkeit mit „Sponsored Products“ die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen. Zwar ist dieser Service nicht kostenlos, aber eröffnet die Chance, schnell eine Verkaufshistorie aufzubauen.

3. Verkäuferinformationen hinterlegen

Um das Vertrauen in das eigene Angebot zu erhöhen, ist es ratsam, die Verkäuferinformationen auszufüllen. So können sich die potenziellen Kunden einen besseren Eindruck vom Händler verschaffen.

4. Um die Buybox kämpfen

Händler die in der Buybox erscheinen haben es geschafft. Allerdings ist der Algorithmus, wie Amazon die Händler platziert geheim. Jedoch gibt es einige Faktoren, die sich offensichtlich positiv auswirken:

  • Gute Verkäuferbewertungen – das Ziel des Händlers muss es sein, ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit zu erreichen.
  • Wettbewerbsfähige Preise – ein niedriger Gesamtpreis ist nützlich, inklusive der Preis des Produktes und der Versandkosten.
  • Warenverfügbarkeit – der Warenbestand sollte stets überprüft werden, um so die Nachfrage befriedigen zu können.
  • Niedrige Erstattungsrate – gute und stimmige Produktbeschreibungen sowie ein schneller Versand führen zu einer niedrigen Rücksendequote.

5. Die Preise im Blick behalten und anpassen

Niemals sollte versucht werden, die Produktpreise manuell anzupassen und diese auf dem Niveau der Konkurrenz zu halten. Wirkungsvoll werden die Händler bei Amazon von einem Tool für das Repricing unterstützt. Ein konkurrenzfähiger Preis spielt, wie bereits erwähnt, eine wichtige Rolle, um die Buybox zu erreichen. Jedoch sollte niemand dem Aktionismus verfallen, denn schließlich muss sich das Geschäft rechnen.

Gegenüber den Mitbewerbern kann eine Abweichung von zwei Prozent nach oben die eigenen Chancen auf einen Verkauf bereits drastisch reduzieren. Natürlich gilt es darauf zu achten, dass der Preis nicht unter den von einigen Herstellern geforderten Mindestpreis fällt.

6. Bundles schnüren

Ein probates Mittel um sich im engen Wettbewerb gegenüber den anderen Händlern zu differenzieren sind Produktbundles. Klassische Sets sind bspw. das Mobiltelefon mit dem passenden Headset und entsprechender Handyhülle. Nicht nur dann, wenn mit Fullfillment by Amazon gearbeitet wird, sind die Bundle ratsam, sondern auch dafür um eine eigene EAN zu beantragen. Die Vorteile eines Bundles sind:

  • Es wird ein „neues“ Produkt erstellt, das andere Händler nicht sofort oder gar nicht nachbilden können.
  • Der Durchschnittsbestellwert wird erhöht.
  • Es wird ein Mehrwert für den Kunden geschaffen

7. Auf Amazon Prime setzen

Verbraucher, die ihre Ware schneller erhalten wollen, sind Prime Kunden, die mehr Geld bei Amazon ausgeben. Besonders aufgrund des schnellen und kostenlosen Versands landen Artikel schnell im Warenkorb, die unter anderen Umständen dort nicht gelandet wären. Aus diesem Grund ist es ratsam, die eigenen Artikel für Prime zur Verfügung zu stellen. Wird FBA eingesetzt, dann erhält der Händler automatisch und ohne Zusatzkosten Zugang zu Amazon Prime. Auf den Umsatz kann sich dieser Service positiv auswirken.

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