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Erfolgsgeschichte Schweizer Schokolade

Schokolade - Erfolgsgeschichte Schweizer SchokoladeBern – Im 16. Jahrhundert kam die Schokolade nach Europa. In der Schweiz bekannt wurde sie rund 100 Jahre später. 1819 eröffnete Francois Louis Cailler bei Vevey eine erste Schokolade-Manufaktur. Ihm folgte Philippe Suchard 1826 mit einer Schokoladeerzeugung. Schließlich eröffneten auch Foulquier, Maestrani, Sprüngli und Tobler. Die Schokolade wurde zum Schweizer Aushängeschild. Anfang der 1920er Jahre und im Weltkrieg brach die Schokoladeerzeugung in der Schweiz ein. Ab 1950 erholte sich die Schoko-Industrie und entwickelte sich ständig weiter. Die weltweite Positionierung von Schweizer Schokolademarken war bald keine Frage mehr.

Barry Callebaut

Mit Sitz in Zürich gilt Barry Callebaut als größter Schokoladehersteller der Welt. Mit mehr als 50 Produktionsstätten in 34 Ländern in Europa, Afrika, Amerika und Asien wurden im Jahr 2012 rund 4,8 Milliarden Schweizer Franken an Umsatz erwirtschaftet. Weltweit beschäftigt das Unternehmen mehr als 8.600 Mitarbeiter. Die Produktpalette umfasst Schokolade, Kakaoprodukte, Glasuren, Füllungen und süße Dekorationen. Barry Callebaut entstand durch Fusion des belgischen Schokoladeherstellers Callebaut und des französischen Schoko-Produzenten Cacao Barry im Jahr 1996. Es folgte eine geografische Expansion in strategisch wichtige Märkte. Innovationen und Akquisitionen ließen Barry Callebaut weiter wachsen. Seit 1998 ist das Unternehmen an der SIX Swiss Exchange kotiert. Als CEO fungiert Jürgen Steinemann und als VR-Präsident Walther Andreas Jacobs.

Schokoladeverkauf steigt

Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2013/2014 konnte sich das Unternehmen über eine Steigerung beim Schokoladeverkauf freuen. Die Verkaufsmenge erreichte 464.000 Tonnen, um ein Fünftel mehr als vorangegangenen Quartal. Der Grund für den Verkaufsanstieg liegt nicht zuletzt in der Übernahme von Petra Food, einem Kakaopulverhersteller aus Singapur. Petra Food ist seit 50 Jahren in der Region in der Schokoladen- und Kakaoprodukterzeugung tätig. Doch auch ohne Petra Food hätte der Verkauf erhöht werden können, um 4,6 Prozent. Generell hat der Schokolademarkt weltweit um 3,4 Prozent zugelegt. Der weltgrößte Schokoladehersteller hat auch beim Wachstum, mit oder ohne Petra Food, wieder die Nase weit vorne. Mit der mehr verkauften Schoko-Menge stieg auch der Umsatz auf 1,5 Milliarden Schweizer Franken, ein Mehr von 21,4 Prozent. Wäre Petra Food nicht übernommen worden, hätte das Umsatzwachstum 5,5 Prozent ausgemacht, was 1,3 Milliarden Schweizer Franken entsprochen hätte. Die Prognosen von Analysten betreffend den Umsatz wurden somit mehr als erfüllt. Doch auch der Absatz bei anderen Produkten sei gewachsen, hieß es seitens des Schweizer Schokoladenproduzenten Barry Callebaut, der dazu beiträgt, den ohnehin berühmten Namen von Schweizer Schokolade weiter in die Welt zu tragen.

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