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Ericsson-Chef Vestberg gegen Hintertüren in digitalen Produkten

<a title=Smartphone -Nutzerinnen, über dts Nachrichtenagentur" width="100%" align="LEFT" />Ericsson-Chef Hans Vestberg hat sich gegen Hintertüren in digitalen Produkten ausgesprochen, um auf Nutzerdaten zugreifen zu können. "Hintertüren sind eine schlechte Idee", sagte der Chef des schwedischen Netzausrüsters der "Welt am Sonntag". Niemand sollte ohne Erlaubnis an die Daten gelangen. "Wir müssen sichergehen, dass jeder über sein Daten selbst bestimmen kann", so Vestberg. Das sei heute noch nicht so. Im Unterschied zu vielen anderen Technologie-Unternehmen wie Google, Facebook und Amazon hat sich Ericsson nicht offiziell an die Seite von Apple im Streit mit dem FBI gestellt, in dem sich der iPhone-Hersteller im Grundsatz gegen den staatlichen Zugriff auf die Nutzerdaten wehrt. "Grundsätzlich gilt aber, dass diese Herausforderungen kein Unternehmen und keine Regierung allein lösen kann. Nicht einmal Apple", sagte Vestberg. Es müsse dazu einen Dialog zwischen allen Betroffenen geben. "Das ist unser Ansatz." Ericsson sei in 180 Ländern vertreten und damit möglicherweise das globalste Unternehmen überhaupt. "Wir müssen diese Dinge mit den Regierungen und mit unseren Kunden diskutieren, um hier weiterzukommen". sagte Vestberg. "Wir brauchen in irgendeiner Weise Regeln, mit denen man sich auch gegen Kriminelle wehren kann, die es immer geben wird", sagte der Ericsson-Chef. Foto: Smartphone -Nutzerinnen, über dts Nachrichtenagentur  

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