Start > News > ERP-System: Unternehmen sind einem ständigen Wandel unterzogen
Enterprise Resource Planning 660x330 - ERP-System: Unternehmen sind einem ständigen Wandel unterzogen

ERP-System: Unternehmen sind einem ständigen Wandel unterzogen

Jedes Unternehmen ist einem steten Wandel unterzogen. Die Folge ist, dass auch die Geschäftsprozesse und die Systeme die diesen zugrunde liegen immer wieder anzupassen sind. Mag es im Anfangsstadium noch alles ohne gehen, in dem bspw, einzelne Funktionsbereiche mit Tabellen und isolierten Softwarelösungen zu managen sind, so kommt der Betrieb irgendwann an den Punkt, wo eben diese zu einem echten Hindernis für den Geschäftserfolg werden. Viele Unternehmen sind sich gar nnicht bewusst darüber, dass eben dieser Punkt erreicht ist und es Zeit wird für ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning).

5 Zeichen, dass es Zeit für ein neues ERP-System ist

Die Vier-Stunden-Regel wird verletzt

Um wichtige Daten zusammenzutragen, benötigen Sie mehr als vier Stunden? Beispielsweise wie die Kennzahlen zu eingehenden und ausgehenden Bestellungen, Bestellmengen, Umsätzen nach Kunden und kritischen Beständen? Dies birgt erhebliche Risiken, denn dauert die Beschaffung solch aussagekräftiger Informationen so lange, dann ist der Verantwortliche dazu gezwungen, die wichtigen Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen. Letztendlich wird ohne Echtzeitdaten erst dann letztlich bekannt, wie es um das Unternehmen bestellt ist, wenn der Jahresbericht vorliegt. Doch wie ist es möglich, wichtige Aspekte wie Marketing und Vertrieb zu steuern, wenn nicht bekannt ist, wie das Unternehmen am Quartalsende steht? Unternehmen, die Schwierigkeiten haben, die entsprechenden Berichte zeitnah zu erstellen, für die wird es höchste Zeit, sich für ein ERP System zu entscheiden, durch das der Zugriff auf relevante Daten erleichtert wird.

Ohne Excel läuft nichts

Natürlich ist Excel ein hervorragendes Programm, doch wenn die einzelnen Abteilungen und Funktionen - beginnend bei der Finanzbuchhaltung über das Projektmanagement bis hin zur Kassenführung – von einzelnen Excel-Listen und Pivot-Tabellen abhängig sind, dann ist es Zeit, sich nach einer neuen Methode zur integration der eigenen Wertschöpfungskette umzusehen. Es passiert selbst im Zeitalter der cloud-basierten Tools noch immer, dass Angestellte in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen mit lokalen Tabellenkalkulationen arbeiten. Mit einem guten ERP System ist es möglich, sämtliche Aspekte der Wertschöpfungskette zusammen zu bringen und so eine bessere Vereinheitlichung der betrieblichen Abläufe zu ermöglichen. Ohne Frage: Excel-Tabellen sind praktisch, doch wächst das Unternehmen, dann wird ein besseres und robusteres System zur Steuerung der Betriebsabläufe benötigt.

Kosten einsparen und Gewinne erhöhen: hier gibt es Schwierigkeiten

Ein Beispiel: Es sollten Kosten gespart bzw. gesenkt werden oder es geht darum neue Wege zu finden, um höhere Marge zu erzielen. Wie soll hier der Startpunkt sein? Ohne das ein tieferer Einblick in die Wertschöpfungskette möglich ist, die Kostenstruktur, den zeitlichen Rahmen und die bestehenden Abhängigkeitsverhältnisse, ist ein Unternehmen bei seiner Entscheidungsfindung gezwungen, zu raten. Doch wer sein Geschäft ernsthaft ausweiten möchte, der benötigt Zugriff auf alle Daten, die das Unternehmen ausmachen und es nach vorn bringen. Doch ist eben ein solcher Zugriff auf die notwendigen Daten nicht möglich, ist ein ERP-System hilfreich, dass per Knopfdruck Echtzeit Einblicke in das Innenleben des Unternehmens liefert.

Lieferprobleme gehören fast schon zur Tagesordnung

Einen Kunden verärgert wohl nichts mehr als eine Lieferverzögerung – einmal abgesehen von einer mangelhaften Qualität. Ist es dem Unternehmen nicht möglich, seine Liefertermine regelmäßig einzuhalten, dann ist das ein klares Signal dafür, dass das derzeitige System nicht mehr den Anforderungen des Unternehmens gewachsen ist. Ohne das eine solide Integration der wichtigen Bereiche Vertrieb, Supply Chain und Produktion vorhanden ist , sind Lieferverzögerungen bei Rückschlägen oder Veränderungen vorprogrammiert. Wird bspw. ein wichtiges Bauteil nicht automatisch nachbestellt, dann fällt das, erst auf, wenn die Produktion nicht mehr weiterläuft – vor allem, dann wenn die Abteilungen untereinander nicht gut und vor allem zeitnah kommunizieren. Es wird ohnehin schwierig, Lieferzeiten zu garantieren, wenn nicht die Möglichkeit besteht, den gesamten Produktionsprozess lückenhaft nachzuverfolgen. Dies ist schlichtweg inakzeptabel in Branchen mit Just-in-Time-Liefermodellen wie bspw. die Automobilbranche oder der Hightech-Industrie. Durch die ERP-Systeme wird ein Maß an Transparenz und Integration geliefert, das erforderlich ist, um strenge Lieferfristen einzuhalten. Zudem helfen sie, für etwaige Überraschungen gewappnet zu sein.

Vom Team wird das derzeitige System abgelehnt

Dass es Zeit für ein Upgrade ist, zeigt die Ablehnung des derzeitigen Systems von den Mitarbeitern. Wenn den Mitarbeitern nicht mehr klar ist, warum sie mit dem aktuellen System arbeiten, wenn es ihnen die Arbeit doch eher erschwert, als vereinfacht, werden sie einen Weg finden, um dieses zu umgehen. Ist das der Fall, dann bewegen sich das derzeitige ERP-System und das Unternehmen in zwei verschiedenen Sphären. Doch idealerweise sollten das Geschäft und das ihm zugrundeliegende System deckungsgleich sein.

Fazit: ERP Systeme bieten nur Vorteile

Die Arbeit wird durch die ERP Systeme erleichtert und zudem sind sie auch zukunftsweisend. Unternehmen die sich heute nicht mehr den technischen Gegebenheiten anpassen, die werden unternehmerisch auf der Strecke bleiben und keine Marktanteile gewinnen. Sind Sie an diesen Punkten angelangt? Klingelt immer öfter das Telefon? Im Verkauf, in der Produktion und in der Chefetage. Lieferverzug, verspätete Lieferung, das sind Worte, die oft in der Luft schweben? Die Mitarbeiter finden Mittel und Wege, das derzeitige System zu umgehen? Ist das der Fall, dann ist eine Veränderung notwendig. Mehr zum Thema ERP finden Sie u. a. auf diesem Portal.

Hier nachlesen ...

Söder: Grüne sollen Klimapaket nicht blockieren

Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat die Grünen aufgefordert, die zustimmungspflichtigen Teile des …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.