Erste Umfrage seit den Mega-Demos: Größter AfD-Absturz seit zwei Jahren

Zum ersten Mal seit den Massenprotesten am Wochenende vom 20. und 21. Januar 2024 gibt es eine neue Umfrage zur Wählerpräferenz in Deutschland. Laut der „Bild“-Zeitung wurde die Insa-Umfrage zwischen dem 19. und 22. Januar durchgeführt, also während und nach den bundesweiten Protesten. Die Umfrage zeigt, dass die Unterstützung für die AfD um 1,5 % gesunken ist. Nur 21,5 % der Befragten gaben an, dass sie die Partei wählen würden.

Interessanterweise scheinen die anderen großen Parteien, wie die Ampel und die Union, jedoch nicht viel von der sinkenden Popularität der AfD profitiert zu haben. Stattdessen haben die kleineren Parteien unter der Kategorie „Sonstige“ in der Umfrage deutlich zugelegt. Dazu gehört auch die neue Koalition unter der Führung von Sahra Wagenknecht.

Hermann Binkert, ein bekannter Meinungsforscher, kommentierte die Umfrage gegenüber der „Bild“-Zeitung mit den Worten: „37% der Deutschen unterstützen die Proteste gegen die AfD. Sie zeigen Wirkung. Dennoch bleibt die AfD die zweitstärkste Partei, mit einem Acht-Punkte-Abstand hinter der SPD. Außerdem gaben 57% der Befragten an, dass sie sich nicht vorstellen können, die AfD zu wählen.

Diese Umfrageergebnisse deuten darauf hin, dass die jüngsten Proteste gegen die AfD einen erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinung hatten. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob sich dieser Trend in den kommenden Monaten bis zur nächsten Wahl fortsetzen wird. Klar ist jedoch, dass die kleineren Parteien an Einfluss gewinnen, was die politische Landschaft in Deutschland aufmischen könnte.

 

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