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Etwa jeder Sechste stirbt vor Vollendung des 67. Lebensjahres

Etwa jeder Sechste, der in Deutschland stirbt, ist jünger als 67 Jahre. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamtes, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Montagsausgaben berichten und die von der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann ausgewertet wurden. Demnach starben in der Bundesrepublik im vergangenen Jahr 163.788 Männer und Frauen im Alter von bis zu 66 Jahren. Das waren 17,15 Prozent aller Sterbefälle. Ab 2031 liegt das gesetzliche Renteneintrittsalter für alle bei 67 Jahren. Wer vorher in den Ruhestand geht, muss dauerhafte Abschläge in Kauf nehmen. Den Daten zufolge starben im vergangenen Jahr 205.242 Menschen im Alter von bis zu 69 Jahren. Das waren rund 21,5 Prozent aller Sterbefälle. Die Bundesbank hatte zuletzt die Einführung der Rente mit 70 ins Gespräch gebracht. Zimmermann sagte dem RND, die Zahlen des Statistischen Bundesamtes würden eine deutliche Sprache sprechen. "Sie zeigen: Je höher das Rentenalter, desto weniger Menschen können jemals in den Genuss ihrer Rente kommen. Bekanntlich leben aber gerade Menschen mit geringem Einkommen weniger lang", so die Bundestagsabgeordnete . Das Rentenalter zu erhöhen bedeute, von unten nach oben umzuverteilen: "Das ist schlicht und einfach unsozial. Deutschland braucht keine Diskussionen über eine noch weitere Anhebung des Rentenalters, sondern die Rückkehr zur Rente mit 65." Foto: Alter Mann und junge Frau, über dts Nachrichtenagentur  

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