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EU-Sondergipfel wird am Montagnachmittag fortgesetzt

Der EU-Sondergipfel geht erneut in die Verlängerung. Das teilte Barend Leyts, Sprecher von EU-Ratspräsident Charles Michel, am frühen Montagmorgen mit. Demnach wollen die EU-Staats- und Regierungschefs am Nachmittag um 16 Uhr erneut in großer Runde zusammenkommen.

Zuvor hatten sie die Nacht durchverhandelt. Eigentlich sollte der Gipfel nur zwei Tage andauern, aber seit Freitag war es nicht gelungen, eine Einigung im Streit um ein viele hundert Milliarden Euro schweres Konjunkturpaket und die weitere Finanzplanung bis ins Jahr 2027 zu finden. Zuletzt hatte es aber offenbar Fortschritte gegeben. Nach Angaben aus Diplomatenkreisen deutete sich in der Nacht zu Montag ein möglicher Kompromiss an, wonach ein 750 Milliarden Euro schweres Konjunkturpaket je etwa zur Hälfte aus Zuschüssen und Krediten bestehen könnte. Zuletzt hatte sich angedeutet, dass es bei 390 Milliarden Euro an Zuschüssen eine Einigung geben könnte. Ursprünglich sollten 500 Milliarden Euro Zuschüsse, 250 Milliarden Euro sollten über Kredite fließen. –sterreich soll auf dem Gipfel für sich einen Millionen-Rabatt ausgehandelt haben, hieß es weiter. Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz zeigte sich auch erfreut über das Zwischenergebnis. "Harte Verhandlungen sind gerade zu Ende gegangen, wir können mit dem heutigen Ergebnis sehr zufrieden sein", schrieb Kurz bei Twitter. Am Nachmittag gehe es weiter.

Foto: EU-Gebäude in Brüssel, über dts Nachrichtenagentur

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