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Ex-Porsche-Betriebsratschef Hück will schnelle Polit-Karriere

Der am Montag zurückgetretene Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück erwartet einen schnellen Aufstieg in der Politik. „Eines kann ich schon versprechen. Ich werde schneller nach oben kommen, als viele denken“, sagte Hück der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Hück will zunächst mit einer eigenen Liste für den Gemeinderat in seiner Wahlheimat Pforzheim kandidieren. Das soll aber nur ein erster Schritt sein. „Die meisten Quereinsteiger kommen mit dem Hubschrauber und landen irgendwo weit oben. Ich bin kein Politprofi, also muss ich unten anfangen“, sagt Hück. Der Ex-Porsche-Betriebsratschef ist SPD-Mitglied. Die Parteiausschluss-Drohung der stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden im Pforzheimer Gemeinderat, Jacqueline Roos, wegen seiner unabhängigen Kandidatur schreckt ihn nicht. „Wenn einer mir droht, werde ich nur stärker. Mit einem Parteiausschluss schießen die sich doch selber ins Knie“, so Hück. Wohlwollen kommt aus der CDU. Der frühere Baden-Württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) begrüßt Hücks Schritt. „Es tut der Demokratie gut, wenn sich Menschen wie Uwe Hück einbringen und engagieren“, sagte Mappus der „Zeit“.

Foto: Porsche in der Düsseldorfer Kö, über dts Nachrichtenagentur

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