Boris Johnson, der ehemalige Premierminister Großbritanniens, hatte während seiner Amtszeit eine Regel eingeführt, die besagt, dass man sich bei Wahlen durch die Vorlage eines Ausweises identifizieren muss. Diese Maßnahme sollte dazu beitragen, Wahlbetrug und Manipulationen zu verhindern. Doch offenbar hat der konservative Politiker nun sein eigenes Gesetz vergessen.
Dies wurde bekannt, als Boris Johnson bei den Kommunalwahlen in London im Mai 2021 seine Stimme abgeben wollte. Er war jedoch nicht in Besitz eines gültigen Ausweises und musste deshalb auf die Teilnahme an der Wahl verzichten. Diese peinliche Situation sorgte für Spott und Kritik in den Medien und bei politischen Gegnern.
Einige Kommentatoren warfen Boris Johnson vor, ein „Hypokrit“ zu sein, der selbst nicht bereit sei, die Regeln einzuhalten, die er erlassen hat. Andere verteidigten den Politiker und argumentierten, dass es sich um einen Einzelfall handle und man ihm diese Panne verzeihen solle.
In jedem Fall zeigt dieser Vorfall, wie wichtig es ist, dass Politiker und andere öffentliche Persönlichkeiten Vorbilder sind und die Regeln, die sie aufstellen, auch selbst befolgen. Nur so können sie das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger gewinnen und erhalten.
