Der frühere Bundesarbeitsminister Walter Riester (SPD) hat seine Amtsnachfolgerin Andrea Nahles (SPD) wegen ihrer Zweifel an der Riester-Rente scharf kritisiert. „Was ich aus Bayern noch als Populismus abtun kann, ist aus dem Mund der Arbeitsministerin sachlich schlicht falsch“, sagte Riester der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Die Kritik von Herrn Seehofer und von Frau Nahles an der Riester-Rente ist nicht gerechtfertigt“, sagte Riester.
Entgegen der Darstellung von Nahles sei die Riester-Rente vor allem für Geringverdiener eine sinnvolle private Altersvorsorge. „Tatsächlich verfügen 25 Prozent der Riester-Sparer über ein Jahreseinkommen von weniger als 10.000 Euro“, sagte Riester. Zwei Drittel aller Riester-Verträge seien von Menschen mit Einkommen unterhalb des Durchschnittslohns abgeschlossen worden. Nahles hatte dagegen erklärt, insbesondere Kleinverdiener hätten keine Riester-Renten abgeschlossen. Die Riester-Rente habe die „hochfliegenden Erwartungen“ nicht erfüllt, so Nahles.
Foto: Andrea Nahles, über dts Nachrichtenagentur

Die Riester Rente war von Anfang an als großer Nepp geplant. Man muss sich nur durchlesen in welchen Fällen die Riester Rente nicht ausgezahlt wird. Der Staat hat einfach nur nachdem er das Geld der regulären Rente verdummt hat nach einen Weg gesucht um das ganze quer zu finanzieren. Das ist wie zu erwarten ebenfalls gescheitert. Jetzt steht man da mit Leuten die Ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben und trotz Rente arm sind und Leuten die sich zusätzlich per Riesterrente absichern wollten und gerade feststellen das Sie dies ebenfalls nicht vor der Altersarmut geschützt hat. Gestehen wir es doch endlich einfach ein. Der Staat kanns nicht und wir müssen die staatliche Pflichtrente in dieser Form abschaffen und die Riester Rente gleich mit.