Familienministerin Schwesig bekommt nicht genug Schlaf

Familienministerin Schwesig bekommt nicht genug Schlaf

Familienministerin Schwesig bekommt nicht genug SchlafSeit ihre Tochter auf der Welt ist, bekommt Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) nicht genug Schlaf. Das sagte die zweifache Mutter der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Das habe allerdings auch mit ihrem Job zu tun: „Die Methode ist, viel zu arbeiten, wenn ich in Berlin bin, damit ich von zu Hause nicht noch so viel machen muss.“

Deshalb schlafe sie in Berlin generell weniger, und zu Hause in Schwerin werde der Schlaf gelegentlich noch von ihrer Tochter unterbrochen. Wenn sie arbeite, übernehme ihr Mann die erforderlichen Nachtschichten am Babybett der Tochter, die demnächst ein Jahr alt wird. Das sei sonst gar nicht zu schaffen. Allerdings erleichtere ihr das Pendeln zwischen Schwerin und Berlin, die Arbeit hinter sich zu lassen: „Zu Hause lege ich den Schalter um, da bin ich entspannt und sehr harmoniebedürftig. Und, ganz ehrlich: Da kann auch mal die Wäsche liegen bleiben.“ Nach dem Mutterschutz Vollzeit wieder einzusteigen sei „hart“, sagte sie weiter. Wenn die Umstände so wie in ihrem Fall die Rückkehr in den Beruf schon nach zwei Monaten erforderten und der Vater Elternzeit nehme, sei das zwar möglich, aber „ich sage nicht, dass das alles easy-going wäre oder superleicht. Ich kenne auch das Gefühl der Zerrissenheit“. Schwesigs Ehemann ist noch bis Mai in Elternzeit. Wie die Ministerin sagte, wird der kaufmännische Leiter eines Entsorgungsunternehmens dann mit 35 Wochenstunden an seinen Arbeitsplatz zurückkehren. Ihre Tochter werde in eine Krippe gehen. Der neunjährige Sohn geht bereits in die Schule. „Ich hätte gerne versucht, mir gegen Ende des ersten Lebensjahres meiner Tochter nochmal einen Monat Elternzeit herauszuschneiden“, sagte Schwesig. Das stehe einer Ministerin jedoch nicht zu.

Foto: Manuela Schwesig, über dts Nachrichtenagentur

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