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FDP-Chef kritisiert Klimadebatte

FDP-Chef Christian Lindner hat die aktuelle Klimadebatte scharf kritisiert. „In den Debatten kommen fast nur noch Eckpositionen vor. Der Klima-Absolutismus der Grünen beispielsweise ist eine Maxime, der diese Partei alles unterordnet. Und andererseits erleben wir einen Klima-Zynismus bei der AfD, die den Klimawandel praktisch leugnet“, sagte Lindner dem Nachrichtenportal T-Online.

Seine Vermutung sei: „Die schweigende Mehrheit im Land will keine Extreme, sondern einen vernünftigen Weg der Mitte, um die Probleme zu lösen.“ Die europäische Gesetzgebung kritisierte Lindner ebenfalls: „Beim Klima zum Beispiel sehe ich uns auf einem gefährlichen Sonderweg. Die EU-Flottengrenzwerte bevorteilen einseitig die Elektromobilität gegenüber anderen Alternativen wie Wasserstoff.“ Außerhalb von Berlin fragten sich viele Menschen, ob es nicht noch andere Themen außer dem Klimathema gebe. Der FDP-Chef tadelte auch die Arbeit der Großen Koalition, die „viele langfristige Fragen“ nicht angehe: „Der Generationenvertrag wird bei der Grundrente durchkreuzt, die Generation der unter 50-Jährigen wird einen bitteren Preis zahlen.“ Zudem sagte er: „Wir sind ein freies Land, da kann sich jeder entscheiden. Bedauerlich ist nur, dass Union und SPD in der GroKo oft den Grünen nachlaufen. Wir nicht.“

Foto: Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur

 

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