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FDP kann Wechselmodell für Scheidungskinder nicht durchsetzen

Die Familienpolitiker der FDP haben in den laufenden Jamaika-Sondierungsverhandlungen offenbar eine Niederlage eingesteckt: Bei der Forderung, das sogenannte Wechselmodell für Scheidungskinder im Streitfall zur Regel zu machen, habe die FDP "keine Verbündeten", sagte die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Suding der "Welt" (Freitag). "Sowohl Union als auch Grüne sind dagegen." Die Liberalen hatten sich im Wahlprogramm dafür eingesetzt, die gemeinsame gleichberechtigte Elternschaft überall da zum Leitmodell zu machen, wo getrennte Eltern sich nicht auf ein Betreuungsmodell einigen können. "Ich hoffe aber, dass es uns trotzdem gemeinsam gelingt, Erleichterungen für getrennt erziehende Eltern auf den Weg zu bringen", sagte Suding. "Der gesellschaftliche Wandel ist in vollem Gange, man kann und darf ihn nicht ignorieren." Die Etablierung der sogenannten Doppelresidenz als Leitmodell für Trennungskinder forderte am Donnerstag auch ein Bündnis von 60 Wissenschaftlern, Psychologen, Therapeuten, Juristen und Vertretern von Interessenverbänden wie "Doppelresidenz.org". Foto: Mutter mit Kleinkind und Kinderwagen, über dts Nachrichtenagentur
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1 Kommentar

  1. Es wird Zeit das Scheidungskinder mehr Zeit beim Vater verbringen dürfen. Das Residenzmodel führt zur Entfremdung der Väter. Die gemeinsame Zeit der Väter mit den Kindern wird oft noch von Muttern reduziert. Das führt zu starken Konflikten unter denen auch das Kind zu leiden hat. Wir brauchen auch im Bereich der Kindererziehung gleiche Rechte für Männer und Frauen. Nur so kann ein Kind seine Identität und seine Rolle als Junge oder Mädchen entwickeln. Jeder Elternteil bringt seine individuellen Fähigkeiten, seine Persönlichkeit und Problemlösestrategien mit. Davon profitieren alle Kinder.

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