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FDP und SPD wollen Merkel-Machtwort zum Militäreinsatz am Golf

In der Frage der deutschen Beteiligung an einer Marinemission zum Schutz von Handelsschiffen in der Straße von Hormus wächst der Druck auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), sich zu positionieren. „Deutsche Minister widersprechen sich in aller Öffentlichkeit und das auch noch im Ausland vor den Augen unserer Verbündeten. So macht Deutschland sich lächerlich“, sagte der FDP-Außenexperte Alexander Graf Lambsdorff der „Bild-Zeitung“ (Freitagsausgabe).

Es werde Zeit, „dass die Kanzlerin ein Machtwort spricht“. Der verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Fritz Felgentreu, äußerte sich ähnlich: „Die Regierung sollte mit einer Stimme sprechen. Das zu koordinieren, ist die Aufgabe des Kanzleramts“, sagte Felgentreu. Kritik am unklaren Kurs der Bundesregierung kam auch vom ehemaligen NATO-General Hans-Lothar Domröse. „Deutschland will keine Sonderrolle spielen und tut genau das. Worte und Taten passen nicht zusammen. So verspielt man Vertrauen“, sagte Domröse der „Bild-Zeitung“

Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

 

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