Entrepreneur - Geld verdienen, Selbstständige, Unternehmer, BloggerNews

Felix Haupt – darauf sollte man beim Kauf von Aktien achten

Es ist kaum bis gar nicht möglich, die Entwicklungen an der Börse vorauszusagen. Denn die Faktoren die sich auf diese auswirken, sind vielfältig: einmal makroökonomisch, mal gesellschaftlich und dann politisch. All diese Faktoren wirken sich jeden Tag aufs Neue auf die Märkte aus. Das Ergebnis ist, dass die Kurse sich in Echtzeit verändern und die Anleger schnell handeln müssen. Das Problem ist, dass es oft zu kostspieligen Fehlern kommt, da die Anleger falsch reagieren – dies gilt vor allem für Anfänger.

Tradingexperten warnen vor dem Einstieg ohne Expertise

Es steht außer Frage, dass in den Zeiten von niedrigen Zinsen die Anleger und Investoren um ihr Geld fürchten, wenn es um herkömmliche Anlageformen geht. Aber auch aufgrund der Corona-Krise und den damit wirtschaftlichen Turbulenzen suchen immer mehr Anleger nach einer neuen Investitionsform und wagen daher oft den Gang an die Börse.

Immer häufiger wagen sich auch unerfahrene Einsteiger an die Aktien und hoffen darauf, dass sie die von ihnen gewünschte Rendite realisieren können. Doch Tradingexperten wie Felix Haupt sprechen immer wieder Warnungen aus, dass niemand, der nicht über das notwendige Wissen verfügt, alles auf eine Karte setzen sollte.

Tipp: Wer gerade neu in das Thema Börse einsteigt, bekommt mit Börsenbriefen und Musterdepots eine gute Orientierung, die ihm die Anlage erleichtert. Ein Beispiel hierfür ist das Felix-Haupt-Eine-Million-Musterdepot.

Betriebs- und volkswirtschaftliche Kennzahlen

Die Grundvoraussetzung für eine langfristig erfolgreiche Aktienstrategie ist eine profunde Kenntnis der Unternehmen, in die man investieren will. Dabei sind fundamentale Kennzahlen ebenso zu betrachten wie die konjunkturelle Situation, der Arbeitsmarkt, der technologische Fortschritt und die Zinsentwicklung. Erst auf dieser Basis ist es möglich, begründete Schlüsse über die weitere Entwicklung eines Wertpapiers zu ziehen.

Da diese Vorarbeit einen gewissen Aufwand erfordert, greifen viele Privatanleger auf Hilfsmittel zurück. So weisen etwa Indizes wie der DAX, der Dow Jones und der Nikkei eine gute Aussagekraft über die wichtigsten Unternehmen des jeweiligen Wirtschaftsraums auf. Will man sich die zeitaufwendige Zusammenstellung eines Aktienportfolios ersparen, kann man damit auch spezialisierte Fonds-Manager beauftragen. Sie stellen Anlagepools nach verschiedenen Kriterien zusammen und ermöglichen so eine optimale Rendite bei geringstmöglichem Risiko. Wer sich die dafür anfallenden Management-Gebühren sparen will, kann auch in Indexfonds investieren, die automatisch bestimmte Indizes abbilden.

Risiken angemessen streuen

Da Investitionen in Aktien immer mit Kursverlustrisiken einhergehen, ist es wichtig zu diversifizieren. Das bedeutet, dass man sein Vermögen in verschiedene Unternehmen, Branchen und Länder investiert. Verliert eine Anlage an Wert, kann dies durch gleichbleibende oder steigende Kurse anderer Anlagen kompensiert werden. Gerade für Aktieneinsteiger empfiehlt es sich dabei, vorwiegend in Werte mit geringem Risiko zu investieren – z. B. Blue Chips. In diesem Zusammenhang ist auch der Anlagehorizont zu berücksichtigen. Bei sicheren Anlagen ist er tendenziell länger.

Psychologische Effekte nicht vernachlässigen

Auch wenn die Vielzahl von Börsenanalysten und regelmäßig erscheinenden Chart- und Fundamentalanalysen ein anderes Bild zeichnen, handelt es sich beim Aktienhandel an der Börse nicht um eine exakte Wissenschaft. Psychologische Effekte haben auch heute noch einen maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung von Kursen. Nicht selten genügen Gerüchte über Branchen, Unternehmen und Länder, um die Marktkapitalisierung einer Vielzahl von Aktiengesellschaften in kürzester Zeit drastisch zu verändern. Reagiert eine Vielzahl von Investoren darauf, wirkt sich das in der Regel auch auf das Handeln von Privatanlegern aus.

Gerade in solchen Situationen ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren. Ein gutes Beispiel hierfür sind Boom-Phasen, in denen Börseneinsteiger zu Investitionen in Aktien verleitet werden, die eigentlich längst überbewertet sind. Oft ist auch zu beobachten, dass Aktien während kurzfristiger Abwärtstrends abgestoßen werden, obwohl das dahinterstehende Unternehmen solide fundamentale Werte aufweist. Grundsätzlich empfiehlt es sich deshalb, sich nicht von der Masse anstecken zu lassen, sondern sich auf valide Daten zu verlassen.

Wie also angemessen in Aktien investieren – ein kurzer Ratgeber

Geht es um die Anlage in Aktien, stehen den Investoren verschiedene Wege zur Auswahl:

  • Die direkte Investition in die Aktien eines Unternehmens
  • Der Kauf von Anteilen an einem Investmentfond, von dem das Geld in Aktien investiert wird
  • Die Anlage in ETFs – dadurch kann kostengünstig in mehrere Aktien auf einmal investiert werden
  • Die Investition in Wertpapiere – mit diesen wird auf eine bestimmte Wertentwicklung einer Aktie „gewettet“ (Derivate wie Optionsscheine, Zertifikate etc.)

Für die Deutschen stellen die Investmentfonds eine der populärsten Methoden dar, wobei zugleich die Experten davon abraten, da statistisch gesehen 80 bis 90 Prozent der Investmentfonds auf die Dauer nicht erfolgreich sind und keine Rendite über dem Durchschnitt für die Anleger zu erreichen. Ebenfalls sind Derivate wie Optionsscheine und Zertifikate nicht empfehlenswert, da sie komplizierter, intransparent und höhere Risiken im Vergleich aufweisen.

Spannend hingegen ist die direkte Investition in Aktien sowie die in ETFs, von denen ein gesamtes Aktienbündel bereitgestellt wird. So kann bspw. mit einem ETF auf den DAX in die 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen investiert werden. So können Anleger kostengünstig mit nur einem Wertpapier in viele Aktien auf einmal investieren, wodurch das Einzelwertrisiko reduziert wird, welches oft bei einzelnen Aktien besteht.

Dies zeigt, dass es nicht nur einen Weg gibt, um in Aktien zu investieren. Wer also lernen will, mit Aktien zu handeln, bzw. in diese zu investieren, der sollte sich ebenfalls mit den indirekten Investitionsmöglichkeiten befassen.

Es führen viele Wege nach Rom

Ein jeder erzählt etwas anderes an der Börse. Bei dem einen Aktien-Oberguru gibt es jährlich die besten Aktientipps, der andere hingegen prophezeit jedes Jahr aufs Neue einen Aktiencrash und tritt dieser ein, dann lässt er sich feiern.

Einige an der Börse handeln jeden Tag, die anderen legen ihren Fokus auf die langfristige und somit entspannte Anlage. Während die einen auf technische Analysen schwören, bei denen jeden Tag der Kursverlauf genau verfolgt wird, schwören die anderen auf eine fundamentale Analyse, die sich tatsächlich mit dem Unternehmen beschäftigen, von der die Aktie stammt.

Wichtig ist, dass es viele Wege gibt, die für einen Anleger funktionieren können. Doch ein jeder Anleger muss den Weg finden, der für ihn der richtige ist.

Quellen

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"