Fertigungsmanagementsystem

Fertigungsmanagementsystem – so steigern Sie die Wettbewerbsfähigkeit

MES (Manufacturing Execution System) ist ein leistungsfähiges Werkzeug zur Steuerung der Produktion und zur Optimierung der Fertigung. Es ist ein einheitliches Instrumentarium, von dem das gesamte Unternehmen profitiert. Mit MES sind die Zeiten der papierbasierten Prozesse wie Arbeitsblätter, Tabellenkalkulationen, Berichte von Vorgesetzten und Notizen längst vorbei. Diese Software bietet nicht nur den Abteilungen für Management, Controlling und Qualitätssicherung, sondern auch den Teams für Produktionsplanung und -ausführung erhebliche Vorteile.

Optimierte Lieferketten

Im heutigen wettbewerbsorientierten Geschäftsumfeld kann sich kein Unternehmen den Auswirkungen der globalen Industrialisierung entziehen. Um zu überleben, muss die Produktionseffizienz gesteigert werden. Höhere Qualität, kürzere Lieferzeiten, pünktliche Lieferungen und niedrigere Lagerbestände sind entscheidende Voraussetzungen. MES bietet die Grundlage, um diese Ziele zu erreichen.

Die Universal Machine Connectivity für MES (UMCM) bietet einen standardisierten Zugang zu Produktionsdaten. Oft ist die Bereitstellung einfacher MDE-Signale für Taktzeit und Status teurer als das gesamte MDE/BDE-Softwarepaket. Die Maschinenhersteller verlangen oft hohe Gebühren für die Nachrüstung. Außerdem kann es bei MDE/BDE-Projekten zu erheblichen Verzögerungen kommen, wenn man auf die Nachrüstung der Maschinen durch den Hersteller wartet.

Deshalb ist ein definierter Standard notwendig, der auf der VDI 5600 basiert, um eine Schnittstelle zwischen Maschinen und MES zu definieren. UMCM ist die Umsetzung dieses Standards. Diese Standardisierung sorgt dafür, dass Nachrüstungen nicht länger ein Engpass bei der Einführung von MES sind. Mit UMCM können Unternehmen ihre Kosten senken, ihre Produktivität steigern und sich einen Wettbewerbsvorteil auf dem globalen Markt verschaffen.

Um eine Verbindung zwischen einer Maschine und dem Manufacturing Execution System (MES) herzustellen, müssen verschiedene Anforderungen erfüllt werden. Die Art des Maschinenparks kann sich jedoch je nach Anwendung unterscheiden, was wiederum zusätzliche Herausforderungen für MES-Integratoren, Administratoren und Maschinenbediener mit sich bringt.

Früherkennung der Rentabilität in der Produktion

Dieses Problem haben Branchenverbände, Initiativen und Unternehmen schon früh erkannt und gemeinsam einen Standard entwickelt, mit dem sich die Fertigungsebene mit der Managementebene verbinden lässt. Dieser Standard ist als Universal Machine Connectivity Module (UMCM) bekannt und ermöglicht es Führungskräften, Wechselwirkungen zwischen Produktion und Rentabilität frühzeitig zu erkennen, und zwar in einer Tiefe, die die gesamte Lieferkette umfasst. Durch die Bereitstellung von Informationen über Zählerstände, Maschinenstatus, Mengen und Prozesswerte generiert das UMCM aussagekräftige Kennzahlen zur Gesamtanlageneffektivität (OEE). Darüber hinaus erleichtern die mobile Dateneingabe und die Visualisierungsfunktionen die Datenpflege und -analyse erheblich.

Wer mehr über UMCM und MES erfahren möchte, findet bei MES-D:A:C.H. eine wertvolle Quelle. Dieser Branchenverband hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen im deutschsprachigen Raum bei der Steigerung ihrer Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen, wobei MES ein wichtiges Instrument zur Erreichung dieser Ziele darstellt. Mit Hilfe von MES-D:A:C.H. können Unternehmen ein umfassendes Verständnis von MES und UMCM erlangen und lernen, wie sie diese Technologien zur Verbesserung ihrer Abläufe einsetzen können.

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