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Fintech-Boom in Deutschland setzt sich fort

In Deutschland sind seit Anfang 2018 mindestens 180 neue Finanztechnologie-Start-ups gegründet worden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Direktbank Comdirect und des Analysehauses Barkow Consulting, über die das "Handelsblatt" berichtet. Demnach gibt es hierzulande nun 898 Fintechs. Ein Rekord wurde auch beim Risikokapital verzeichnet. Allein in den ersten drei Quartalen 2019 erhielten die Start-ups von Investoren rund 1,3 Milliarden Euro. Die meisten Neugründungen gab es im Bereich Blockchain. Hier entstanden 40 neue Fintechs. Dabei wandeln sich die Geschäftsmodelle. "Die Bewegung geht weg von reinen Kryptowährungen hin zu breiteren Anwendungsfällen mit Fokus auf Infrastruktur", sagte Jana Koch, Innovationsexpertin der Comdirect, dem "Handelsblatt". Über die Blockchain als dezentrale Datenbank werden neben digitalem Geld beispielsweise auch Inhaberrechte übertragen. Gezählt wurden in der Studie Unternehmen, die maximal zehn Jahre alt sind, in Deutschland gegründet wurden, noch nicht von anderen Firmen übernommen wurden und sich einer von 13 Finanzmarkt-Kategorien zuordnen lassen. Die meisten Anbieter sind aktuell in den Bereichen Immobilien (Proptech) sowie Finanzierung und Versicherungen (Insurtech) aktiv. Foto: Büro-Hochhaus, über dts Nachrichtenagentur  

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