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Forstexperte: Brandbekämpfung im Amazonas-Gebiet besonders schwer

Der Forstexperte Alexander Held vom European Forest Institute hat die Bedingungen für die Bekämpfung der Brände im Amazonas-Regenwald als besonders schwierig bezeichnet. "Waldbrandbekämpfung, wie man sie aus entwickelteren Ländern kennt, kann in Regionen wie dem Amazonas nicht in dem Stil erfolgen", sagte Held der "Süddeutschen Zeitung". Das große Problem sei: "Man kommt kaum an die Feuer." Dazu komme, dass im Amazonas-Gebiet enorm viel Biomasse produziert werde , aufgrund der klimatischen Bedingungen. "Und die wird durch die Trockenheit zu Brennmaterial. Dadurch wird relativ viel Energie freigesetzt. Das macht es auch so schwer, die Feuer zu löschen", so Held. Ein Wetterumschwung sei nötig, damit sich die Gesamtlage verbessere. "In Brasilien bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als vor den Kontrolllinien Vorfeuer und Gegenfeuer anzulegen, um zu verhindern, dass ein Wildfeuer überspringen kann", so der Forstexperte weiter. Auf die Frage, ob man solche Brände überhaupt verhindern könne, sagte Held: "Es wird sicher nicht dazu kommen, dass der brasilianische Einwohner auf dem Land, ein Soja-Farmer, Holzfäller oder indigener Bewohner, plötzlich völlig auf den Einsatz von Feuer verzichten wird. Das ist illusorisch." Der Staat müsse die Menschen aufklären, die zu landwirtschaftlichen Zwecken Feuer legten. Foto: Satellitenbild von Waldbränden in Brasilien, NASA/EOSDIS, über dts Nachrichtenagentur  

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