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Schweizer Franken

Frankenschock: 55 Prozent der Schweizer Industrieunternehmen betroffen

Schweizer Franken Zwar blicken vier von zehn Schweizer Industrieunternehmen optimistisch auf das neue Jahr. Dennoch hat die Mehrheit die Folgen der Franken-Freigabe durch die schweizerische Nationalbank vor zwei Jahren nach eigenen Angaben noch immer nicht überwunden. Auch 2017 plant die Industrie daher weitere Anpassungsmassnahmen. Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung Staufen.Inova. Befragt wurden zur Jahreswende 180 Industrieunternehmen. Drei von vier Befragten bezeichnen die Entscheidung der schweizerischen Nationalbank als Fluch für ihr Unternehmen. "Die Aufwertung hat die Betriebe ins Mark getroffen und stärkere Auswirkungen gehabt als ursprünglich angenommen", sagt Jürg Hodel, Geschäftsführer von Staufen.Inova. "Der Anpassungsprozess ist auch heute noch nicht abgeschlossen." Für 2017 plant die Industrie daher eine ganze Reihe weiterer Massnahmen, um trotz starker Währung international wettbewerbsfähig zu bleiben. Im Vordergrund dabei: Gezielte Schritte zur Erhöhung der Effizienz (71 Prozent) und eine Senkung der Ausgaben im Einkauf (50 Prozent). Jeder dritte Betrieb will zudem Teile der Produktion ins Ausland verlagern. Diese drei Aktivitäten haben sich bereits in den vergangenen beiden Jahren als sehr wirksam erwiesen. Ganz besonders profitierten die Unternehmen dabei nach eigener Einschätzung von Effizienzsteigerungen. Insgesamt sind acht von zehn Unternehmen mit der Wirkung der ergriffenen Massnahmen zufrieden. "Die Industrie arbeitet hart daran, über Verbesserungen in ihren Abläufen in der Produktion ebenso wie in den anderen Bereichen Kosten zu sparen und die Zukunftsfähigkeit zu sichern. 95 Prozent halten solche effizienten und effektiven Prozesse für wichtig", so Staufen.Inova-Geschäftsführer Hodel. Immerhin: Zum Jahresbeginn 2017 zeigen sich 39 Prozent der Unternehmen wieder deutlich optimistischer und erwarten, dass das neue Jahr erfolgreicher für sie wird. Nur noch 15 Prozent rechnen mit einer weiteren Verschlechterung. Positiv wirken sich dabei nicht nur die ergriffenen Massnahmen aus. Auch makroökonomische Effekte haben bereits 2016 für Rückenwind gesorgt, wie beispielsweise die Konjunkturstabilisierung in Europa und ein stärkerer US-Dollar.

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