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Friedrich Merz unterstützt Sanktionen gegen Russland

Berlin - Der ehemalige CDU-Bundestagsfraktionsvoristzende und heutige Chef der Atlantik-Brücke, Friedrich Merz, hat die Regierungen des Westens aufgerufen, gegenüber Russlands Vorgehen auf der Krim entschieden Flagge zu zeigen: "Politische Entscheidungen wie der Ausschluss Russlands aus der Runde der G 8-Staaten bis hin zu Wirtschaftssanktionen sind denkbar und möglich", schreibt Merz in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). "Wenn der Westen dieses Mal glaubwürdiger und ernsthafter reagieren will als bei den früheren Verletzungen des Völkerrechts durch Russland, dann können die Wirtschaftsbeziehungen mit Russland nicht unberührt bleiben." Zwar räumt Merz ein, dass die westlichen Staaten in der Vergangenheit zahlreiche Sensibilitäten Russlands in der Welt nicht berücksichtigt hätten, dennoch sei jetzt ein klares Pochen Europas und der USA auf westliche Prinzipien und das Völkerrecht nötig

Allerdings schreibt Merz auch: "Das wird vor allem die sehr stark in Russland engagierte deutsche Wirtschaft betreffen, aber das muss die deutsche Wirtschaft akzeptieren. Mit diesem Risiko war und bleibt bis auf Weiteres jedes wirtschaftliche Engagement in Russland behaftet."

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