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Frosta stellt auf Papierbeutel um

Der Tiefkühlhersteller Frosta wird seine Plastikbeutel mit Fertiggerichten im kommenden Jahr durch solche aus Papier ersetzen. Die Umstellung sei die "größte Innovation seit dem Frosta-Reinheitsgebot im Jahr 2003", sagte Firmenchef Felix Ahlers dem "Spiegel". Damals verzichtete das Unternehmen auf Aromen, Farbstoffe und Geschmacksverstärker. Durch die neue Verpackung spare Frosta am Firmensitz in Bremerhaven rund 320 Tonnen Kunststoff ein, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter. 40 Millionen Beutel würden pro Jahr produziert. Die neuen Beutel bestünden aus zwei Lagen langfasrigen, reißfesten Papiers, das mit einem auf Pflanzenstärke basierenden Kleber zusammengehalten werde. Anders als in der Branche bisher üblich, sei das Material auch nicht kunststoffbeschichtet, berichtet der "Spiegel". Schutz und Haltbarkeit sieht Frosta nach zweijähriger Testzeit dennoch gewährleistet, ein Patent auf die Papiertüten ist angemeldet. Das Diffundieren von Mineralölrückständen etwa durch Druckfarben schließt der Frosta-Chef aus: "Wir arbeiten ja nicht mit Recyclingpapier, sondern mit Frischfaser,und statt lösemittelbasierten Farben nehmen wir solche, die wasserbasiert sind", sagte Ahlers dem "Spiegel". Foto: Glasfassade an einem Bürohaus, über dts Nachrichtenagentur  

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